NÜRNBERG/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, sieht in Zinssenkungen nur begrenzt Wachstumsimpulse für die Eurozone. Geringere Zinsen können die Konjunkturflaute abmildern, sagte Schnabel am Dienstagabend in einer Rede beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Allerdings können sie die strukturelle Krise bedingt durch hohe Energiepreise, einem Mangel an Arbeitskräften und einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit nicht lösen.

Die Notenbankerin verwies auf die Unsicherheit, die sich durch die Zollpolitik der neuen US-Regierung zeige. Eine Lockerung der Geldpolitik könne da nur begrenzt helfen. Nach Einschätzung von Schnabel müsse Europa die Ausrichtung der Wirtschaft ein Stück weit verändern. Das exportorientierte Wachstumsmodell müsse neu überdacht werden, sagte Schnabel.

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Die EZB hatte Ende Januar die Leitzinsen erneut um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Es war die mittlerweile fünfte Senkung seit der Zinswende im vergangenen Juni. In dieser Zeit wurde der für Banken und Sparer wichtige Einlagensatz um insgesamt 1,25 Prozentpunkte auf 2,75 Prozent verringert./jkr/stk

AXC0084 2025-02-12/08:56

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