Endeavour Silver: Bergbau-Aktie unter Druck – Chance oder Risiko?
Silberminen-Aktie Endeavour Silver kämpft mit Förderrückgang und Ermittlungen, während eine große Übernahme ansteht. Kann die Strategie die Talfahrt stoppen?
Die Silberminen-Aktie Endeavour Silver steht vor einem entscheidenden Sommer. Während das Unternehmen mit einer milliardenschweren Übernahme seine Produktion ankurbeln will, sorgen rückläufige Förderzahlen und eine laufende Betrugsermittlung für Verunsicherung bei den Anlegern. Kann der geplante Zukauf die aktuelle Talfahrt stoppen?
Produktionsrückgang belastet
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Die jüngsten Betriebszahlen zeigen eine deutliche Delle: Im ersten Quartal 2025 förderte Endeavour Silver nur noch 1,9 Millionen Silber-Äquivalent-Unzen – ein Minus von 18% gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Silber- als auch die Goldproduktion gingen um 17% bzw. 18% zurück. Ein alarmierender Trend, den das Management dringend umkehren muss.
Übernahme als Rettungsanker?
Hoffnung setzt das Unternehmen auf die geplante Übernahme der Minera Kolpa inklusive der Huachocolpa Uno Mine für 145 Millionen US-Dollar. Die Transaktion soll die Jahresproduktion um rund fünf Millionen Silber-Äquivalent-Unzen steigern – basierend auf den Zahlen von 2024. Um die Finanzierung zu stemmen, hat Endeavour Silver sein Börsenangebot aufgrund hoher Nachfrage auf 45 Millionen Dollar aufgestockt.
Doch die Expansion kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt:
- Die Aktie notiert mit 3,20 Euro weit unterhalb ihrer 52-Wochen-Höchstmarke von 5,12 Euro
- Allein am Freitag verlor sie 3,7%, im Monatsvergleich sind es sogar über 22%
- Der Relative Strength Index (RSI) von 23,7 signalisiert starke Überverkauftheit
Ermittlungen und Aktionärsversammlung als Unbekannte
Zusätzlich belastet wird die Stimmung durch eine Untersuchung der Anwaltskanzlei Pomerantz LLP zu möglichen Wertpapierbetrugsvorwürfen. Gleichzeitig steht am 3. Juni eine wichtige Aktionärsversammlung an, die über die weitere Unternehmensstrategie entscheiden wird.
Trotz aller Widrigkeiten halten einige Analysten die Aktie für unterbewertet – nicht zuletzt wegen einer soliden Liquiditätsposition mit einem Current Ratio von 2,0. Ob sich das Blatt wendet, dürfte maßgeblich von den am 13. Mai erwarteten Quartalszahlen abhängen. Bis dahin bleibt Endeavour Silver ein hochspekulatives Investment mit ungewissem Ausgang.
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