Eli Lillys neue Orforglipron-Studiendaten setzen Konkurrenten wie Novo Nordisk unter Druck und beeinflussen den gesamten Gesundheitssektor. Wie reagiert der Markt?

Die jüngsten Nachrichten von Eli Lilly schlugen im Pharmasektor am Dienstag ordentlich Wellen. Mit überzeugenden Studiendaten zur neuen Abnehmpille Orforglipron setzt der US-Konzern die Konkurrenz massiv unter Druck. Besonders Novo Nordisk bekam das zu spüren: Deren Papiere rauschten regelrecht in den Keller.

Was genau ist passiert? Eli Lilly präsentierte überzeugende Phase-3-Daten für Orforglipron. Das löste bei Anlegern offenbar Sorgenfalten hinsichtlich der Konkurrenzprodukte aus. Die Aktie von Novo Nordisk brach daraufhin im frühen Handel um rund 9 Prozent ein. Auch die Papiere von Zealand Pharma wurden mit nach unten gezogen.

Der gesamte europäische Gesundheitssektor geriet unter Druck. Der Stoxx Healthcare Index gab zeitweise um 1,5 Prozent nach. Die Nachricht von Eli Lilly hatte also eine spürbare Wirkung auf den gesamten Markt. Kein Wunder, wenn ein potenzieller neuer Blockbuster auf den Plan tritt.

Wie reagiert die Konkurrenz?

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Eli Lillys orale GLP-1-Therapie scheint in Sachen Wirksamkeit mit etablierten Medikamenten wie Ozempic von Novo Nordisk mithalten zu können. Das legen zumindest die Studienergebnisse nahe. Die Vergleichbarkeit der Wirkung wurde explizit in den Berichten erwähnt.

Die Dänen von Novo Nordisk reagierten offenbar umgehend auf diesen Vorstoß. Kurz nach Bekanntwerden der Lilly-Daten gaben sie bekannt, nun ebenfalls bei der US-Aufsicht die Zulassung für ihre eigene Abnehmpille beantragt zu haben. Es bleibt also spannend im Rennen um die Marktanteile.

Ist Lilly für den Erfolg gerüstet?

Passend zu den vielversprechenden Produktentwicklungen scheint Eli Lilly auch strategisch die Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Konzern investiert signifikant in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in den USA. Damit will man offenbar die heimische Fertigung stärken.

Es wurde ein Deal mit dem Auftragsproduzenten Fujifilm Diosynth im Wert von über 3 Milliarden Dollar vermeldet. Diese Vereinbarung soll die US-Fertigungskapazitäten von Eli Lilly über die nächsten zehn Jahre nahezu verdoppeln. Eine neue Anlage in North Carolina soll noch in diesem Jahr betriebsbereit sein.

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