Die DWS schließt das Geschäftsjahr 2025 mit historischen Bestmarken beim verwalteten Vermögen und einem deutlichen Gewinnplus ab. Während der operative Motor auf Hochtouren läuft, stellt das Management bereits eine üppige Sonderdividende für die kommenden Jahre in Aussicht. Doch kann die Aktie nach der jüngsten Korrektur zeitnah wieder an ihre alten Höchststände anknüpfen?

Rekordgewinn und höhere Dividende

Mit einem verwalteten Vermögen von 1.085 Milliarden Euro erreichte der Asset Manager zum Jahresende einen neuen Rekordwert. Besonders die Ertragsseite unterstreicht die aktuelle Dynamik: Der Konzerngewinn kletterte um 43 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dieser Sprung resultiert neben positiven Markteffekten vor allem aus einer verbesserten Kostendisziplin, wodurch die Aufwand-Ertrag-Relation signifikant auf 58 Prozent sank.

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Aktionäre sollen unmittelbar von diesem Erfolg profitieren. Die Geschäftsführung schlägt eine reguläre Dividende von 3,00 Euro pro Aktie vor. Zudem plant das Unternehmen, das aktuelle Überschusskapital von einer Milliarde Euro im Jahr 2027 größtenteils für eine Sonderdividende zu verwenden, sofern keine strategischen Wachstumsinitiativen eine Kapitalbindung erfordern.

Ambitionierte Ziele bis 2028

Für die nächste Wachstumsphase hat sich das Management konkrete Zielmarken gesetzt, um die Profitabilität weiter zu steigern. Die Prognosen für die kommenden Jahre im Überblick:

  • Jährliches EPS-Wachstum: 10 bis 15 %
  • Aufwand-Ertrag-Relation (2026): 55 bis 57 %
  • Nettomittelzuflüsse (kumuliert bis 2028): über 160 Mrd. €

An der Börse wird die Nachricht heute eher verhalten aufgenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 55,05 Euro und damit rund 1,2 Prozent im Minus. Damit setzt sich die Konsolidierung der letzten 30 Tage fort, in denen das Papier rund zehn Prozent an Wert verlor. Mit einem Kursniveau knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt von 54,22 Euro verteidigt der Titel jedoch vorerst seinen langfristigen Aufwärtstrend.

Sollte die Unterstützung im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts halten, bildet die fundamentale Stärke eine solide Basis für eine Erholung in Richtung des Januar-Hochs bei 63,35 Euro. Die Bestätigung der mittelfristigen Ziele liefert hierfür das notwendige Fundament, sofern die Nettomittelzuflüsse im laufenden Jahr die prognostizierte Dynamik tatsächlich beibehalten.

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