Die EU-Ratspräsidentschaft zur Stärkung des rechtlichen Rahmens und zum Schutz der europäischen Kreativwirtschaft gegenüber Internet-Riesen aus den USA zu nutzen, ist eine echte Chance.

Wien (OTS) - „Wir freuen uns, dass BM Gernot Blümel die Chancen aus der EU-Ratspräsidentschaft nutzt, um Europas Kreativwirtschaft gegenüber den US-Giganten Google und Facebook zu stärken! Fairen Wettbewerb kann es nur geben, wenn alle Marktteilnehmer dieselben Chancen besitzen und nach denselben Regeln agieren. Mit seinem Vorstoß setzt Medienminister Gernot Blümel einen wichtigen Schritt zur europäischen Standortsicherung“, erklärt Birgit Kraft-Kinz, Gründerin des Vereins Digital Hub Vienna. Blümel hat am Mittwoch bei seiner Rede im EU-Parlament angekündigt, dass die Zukunft der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft weit oben auf der Agenda für die gerade begonnene österreichische Ratspräsidentschaft steht.

Die VertreterInnen der Bundesregierung machen damit wahr, was sie angekündigt haben: Sie setzen sich für die österreichische Wirtschaft ein und sichern damit wichtige Arbeitsplätze! Die Kreativwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor und wesentlich für Innovationen in Europa. „Uns als Digital Hub Vienna ist die gerechte Besteuerung aller Medien-Unternehmen wichtig. So verlieren Facebook, Google und Co. einen unfairen Wettbewerbsvorteil, europäische Werbemittel fließen nicht mehr in die USA ab und damit lässt sich eine zukunftsweisende Medienförderung finanzieren“, bekräftigt Kraft-Kinz die gemeinsame Position. Von der seitens Blümel für den 8. und 9. Oktober 2018 angekündigten Experten-Konferenz zum Thema Online-Inhalte erwartet sich Kraft-Kinz innovative Ideen und Impulse für die Unterstützung der europäischen Medien-Wirtschaft. „Wir wollen dazu beitragen BM Blümel bei seinen Bemühungen für die Kreativwirtschaft in Europa zu unterstützen!“