FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag über 1,08 US-Dollar gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,0822 Dollar. Am Morgen hatte sie noch fast einen Cent niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0785 (Mittwoch: 1,0788) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9272 (0,9269) Euro.

Die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten zur Zollpolitik belasteten die Gemeinschaftswährung nur vorübergehend. Donald Trump kündigte am Mittwochabend Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Autoimporte an und verschärft damit den globalen Handelsstreit. Der Euro erholte sich jedoch von Verlusten. Die EU hat für den Fall eines Festhaltens der USA an den Autozollplänen eine entschlossene Antwort angekündigt. Der Euro erholte sich jedoch rasch wieder. Investoren warten offenbar ab, ob Trump vielleicht doch wieder einen Rückzieher macht. Allerdings sagte er, dass er an Verhandlungen nicht interessiert sei.

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In den USA gebe es infolge der Zollpolitik von Trump Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung, schreiben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. Verstärkt würden die Befürchtungen von diversen Frühindikatoren, die sich zuletzt abgeschwächt hätten. Der Arbeitsmarkt zeigt sich zunächst aber weiterhin solide. So sind die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas gefallen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83318 (0,83623) britische Pfund, 162,55 (162,20) japanische Yen und 0,9524 (0,9532) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.058 Dollar. Das waren etwa 39 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he

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AXC0295 2025-03-27/17:01

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