Aktionäre beider Unternehmen stimmen für den Zusammenschluss. Nun stehen noch gerichtliche und regulatorische Hürden an. Wann wird der Deal finalisiert?

Die Würfel sind gefallen bei Calibre Mining! Die geplante Fusion mit Equinox Gold hat am 1. Mai 2025 eine entscheidende Hürde genommen, als die Anteilseigner beider Unternehmen dem Vorhaben zustimmten. Doch was bedeutet diese Zustimmung konkret und welche Schritte folgen nun auf dem Weg zum Abschluss?

Deutliches Votum der Eigentümer

Auf den jeweiligen Hauptversammlungen am 1. Mai 2025 gaben sowohl die Anteilseigner von Calibre Mining als auch die von Equinox Gold grünes Licht für den Zusammenschluss. Bei Calibre stimmten beachtliche 75,28% der anwesenden oder vertretenen Aktionäre für die Transaktion.

Zog man die Inhaber von Aktienoptionen hinzu, lag die Zustimmung sogar bei 76,33%. Auch unter Berücksichtigung spezieller Stimmrechtsausschlüsse (gemäß Vorschrift MI 61-101) votierten immer noch knapp 74,87% der relevanten Calibre-Aktionäre dafür – ein klares Signal der Unterstützung. Auf Seiten von Equinox Gold fiel das Votum ebenfalls deutlich aus: Rund 85,9% der Stimmen befürworteten die Ausgabe neuer Aktien zur Übernahme von Calibre.

Die nächsten Hürden im Visier

Ist damit der Weg endgültig frei? Ganz so schnell geht es dann doch nicht. Bevor die Fusion besiegelt werden kann, steht als nächster wichtiger Schritt die finale gerichtliche Genehmigung durch den Supreme Court of British Columbia an. Die Anhörung hierzu wird für den 6. Mai 2025 erwartet.

Darüber hinaus müssen noch regulatorische Freigaben eingeholt werden. Während die kanadischen Behörden bereits zugestimmt haben, steht das grüne Licht der Wettbewerbsbehörden in Mexiko noch aus. Nicht zuletzt erfordert der Deal die Genehmigung der Börsen (TSX bereits erhalten, NYSE American für die neuen Aktien noch ausstehend) und die Erfüllung weiterer üblicher Abschlussbedingungen.

Der Zeitplan bis zum Abschluss

Wenn alle diese Bedingungen erfüllt oder gegebenenfalls fallengelassen werden, sind die Weichen gestellt. Beide Unternehmen gehen derzeit davon aus, dass die Transaktion bis zum Ende des zweiten Quartals 2025 abgeschlossen werden kann. Es bleibt also zu beobachten, ob dieser Zeitplan eingehalten wird und die Fusion wie geplant über die Bühne geht.