BP setzt Aktienrückkäufe fort, während Elliott Investment Management eine bedeutende Beteiligung aufbaut. Wie reagiert der Ölmulti auf den neuen Großinvestor?

Die Gemengelage bei BP bleibt spannend. Während das Unternehmen am 22. April 2025 einen weiteren Teil seines Aktienrückkaufprogramms umsetzte, meldete sich überraschend ein neuer, prominenter Akteur zu Wort. Die Faktenlage: Ein bekannter Investmentfonds hat sich eine signifikante Position gesichert.

Volle Kraft beim Rückkauf?

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Zunächst die harten Zahlen vom Dienstagabend: BP hat am 22. April 2025 weitere 11,25 Millionen eigene Aktien erworben. Diese Käufe erfolgten über die Londoner Börse sowie Cboe UK zu einem durchschnittlichen Preis von rund 358 Pence je Papier. Damit setzt der Ölmulti sein am 11. Februar 2025 angekündigtes Rückkaufprogramm konsequent fort. Die erworbenen Anteile sollen eingezogen werden.

Droht das Ende der Fahnenstange?

Doch passt diese Kauflaune noch in die Landschaft? Marktbeobachter hatten zuletzt Zweifel geäußert, ob BP sein Rückkaufvolumen angesichts schwankender Ölpreise überhaupt durchhalten kann. Einige Experten warnten gar, dass bei Rohölnotierungen um die 60 bis 65 US-Dollar pro Barrel die Rückkäufe zusammengestrichen oder gar ganz ausgesetzt werden müssten. Das wäre Wasser auf die Mühlen der Bären, denn gerade im Vergleich zu Konkurrenten wie Shell, die auch bei 50 Dollar noch kaufen wollen, wirkte BP hier zuletzt weniger robust.

Elliott steigt ein!

Und nun das: Ebenfalls am 22. April 2025 wurde bekannt, dass Elliott Investment Management die Schwelle von 5 Prozent bei BP überschritten hat – und zwar bereits am 16. April. Die Beteiligung von nun 5,006 Prozent wird fast ausschließlich über Finanzinstrumente, genauer gesagt Equity Swaps, gehalten. Was hat der für sein aktives Einmischen bekannte Investor vor? Das dürfte für Gesprächsstoff sorgen und könnte zusätzlichen Druck auf das Management bedeuten, die Performance zu steigern.

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