Boeing, ein führender Weltkonzern im Luft- und Raumfahrtsektor, veröffentlichte seinen Nachhaltigkeits- und Sozialverträglichkeitsbericht 2024. Darin wird der Fortschritt in Richtung eines verantwortungsbewussten Engagements für Umwelt und Gemeinschaft hervorgehoben. In der aktuellen Ausgabe werden besonders die Weiterentwicklungen im Kohlenstoffmanagement durch eine Strategie des „Zuerst vermeiden, dann entfernen“ unterstrichen. Boeing setzt auf die Verhinderung von Emissionen durch Investitionen in erneuerbare Energien, effiziente Infrastruktur und Ressourcenschonung sowie auf den Ausgleich schwer reduzierbarer Emissionen durch Carbon-Offset-Projekte und unterstützt zugleich wichtige technologische und politische Entwicklungen zur Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie.


Ernestische Supply Chain Spannungen


Das Unternehmen, welches neben Passagierflugzeugen auch Verteidigungsprodukte und Weltraumsysteme entwickelt und eine bedeutende Rolle im globalen Lieferantennetz und in der US-Exportwirtschaft einnimmt, sieht sich gleichzeitig einer Herausforderung im Zuliefermanagement gegenüber. Speziell beim schmalrumpfigen Luftfahrzeugbau gab es Verzögerungen, die auf Lieferengpässe und Probleme bei Schlüsselpartnern zurückzuführen sind. In Verbindung damit steht Baumuster der transatlantische Motorenhersteller CFM, dessen Zurückhaltung bei der Steigerung der Liefermengen vermutlich eine Reaktion auf die Verschiebung von Produktionsausweitungsplänen des Konkurrenten Airbus darstellt. CFM, Traditionsunternehmen und strategischer Partner beider Flugzeugbauer, verfolgt einen ausgewogenen Ansatz, um die Produktion beider Hauptkunden zu unterstützen. Mit einer Betonung der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit spiegeln sich in Boeing's Bestrebungen sowohl ökologische als auch industrielle Herausforderungen annähernd fünf Jahrzehnte ziviler Luftfahrt wider.


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