Bachem überzeugt Anleger mit einem starken Jahresabschluss 2025 und einer ambitionierten Prognose für das kommende Jahr. Trotz massiver Investitionen in neue Kapazitäten klettert die Profitabilität deutlich nach oben. Reicht das Vertrauen des Marktes aus, um die ehrgeizigen Ziele für 2026 zu stützen?

Der Schweizer Spezialist für Peptide und Oligonukleotide verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzsprung von 14,8 % auf 695,1 Millionen CHF. Besonders deutlich entwickelte sich das operative Ergebnis (EBITDA), das um knapp 22 % auf 214,7 Millionen CHF zulegte. Die entsprechende Marge verbesserte sich dabei auf 30,9 %. Von dieser positiven Entwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren: Die Dividende wird voraussichtlich auf 0,90 CHF je Aktie angehoben.

Massive Investitionen in die Zukunft

Um die hohe Nachfrage langfristig bedienen zu können, treibt das Management den Kapazitätsausbau konsequent voran. Nachdem im Jahr 2025 bereits rund 332 Millionen CHF investiert wurden, soll dieses Budget im laufenden Jahr 2026 auf mehr als 400 Millionen CHF steigen. Diese Expansionsstrategie bildet die Grundlage für die optimistische Prognose: In Lokalwährungen erwartet Bachem für 2026 ein Umsatzwachstum zwischen 35 % und 45 %.

Interessant ist dabei, dass das frühere Ziel einer „Umsatzmilliarde bis 2026“ in der aktuellen Mitteilung nicht mehr explizit genannt wird. Die prozentuale Guidance deutet jedoch darauf hin, dass die Wachstumsdynamik hoch bleibt und das Erreichen dieser Marke weiterhin im Bereich des Möglichen liegt.

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Marktreaktion und Ausblick

Die Anleger quittieren die Pläne heute mit einem deutlichen Kursplus von 10,72 %, wodurch die Aktie auf 69,20 € klettert. Damit setzt sich das Papier signifikant von seinem 52-Wochen-Tief bei 52,40 € ab. Marktbeobachter werten die gesteigerte operative Effizienz bei gleichzeitig massiven Investitionen als Zeichen für ein robustes Geschäftsmodell, das steigende Volumina profitabel bewältigen kann.

Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird die termingerechte Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlagen sein. Nur durch den erfolgreichen Hochlauf dieser Kapazitäten kann Bachem das obere Ende der prognostizierten Wachstumsspanne erreichen. Konkrete Details zur operativen Umsetzung und dem Fortschritt der Bauprojekte werden mit der Berichterstattung zum ersten Halbjahr 2026 erwartet.

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