Die Softwareschmiede kämpft mit Kurseinbußen von 19% seit Jahresbeginn während der aktivistische Investor Starboard Value auf Umstrukturierungen im Management drängt.


Autodesk notiert aktuell bei 231,45 Euro und liegt damit knapp 25 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 308,55 Euro aus dem November 2024. Seit Jahresbeginn hat der Softwareriese einen Wertverlust von rund 19 Prozent erlitten, während die vergangenen 30 Tage einen Rückgang von 6,5 Prozent zeigen.


Elizabeth "Betsy" Rafael, seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrats von Autodesk, hat angekündigt, bei der Jahreshauptversammlung 2025 nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Rafael fungierte als Vorsitzende des Prüfungsausschusses und übernahm von Mai bis Dezember 2024 die Position des Interims-CFO. Ihre Entscheidung fällt mit dem Ende ihrer Beratertätigkeit am 30. April 2025 zusammen.


Aktivistischer Investor fordert Veränderungen

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Der aktivistische Investor Starboard Value hat derweil eine Minderheitsliste von Direktorenkandidaten für den Verwaltungsrat von Autodesk nominiert. Starboard, mit einer Beteiligung im Wert von 500 Millionen Dollar, äußert Bedenken bezüglich der finanziellen Leistung und der Betriebskosten des Unternehmens.


Der Investor kritisiert die finanzielle Unterperformance und wirft dem Management mangelnde Verantwortlichkeit vor. Während Autodesk behauptet, seine Maßnahmen hätten zu Wachstum und soliden Renditen für die Aktionäre geführt, besteht Starboard darauf, dass diese Behauptungen falsch seien und das Unternehmen seine finanziellen Ziele nicht erreicht habe.


Das aktuelle RSI von 84,1 deutet auf eine Überkauftheit der Aktie hin, was in Verbindung mit der erhöhten Volatilität von 31,54 Prozent auf weitere Kursschwankungen hindeuten könnte. Mit einem Abstand von mehr als 12 Prozent zum 50-Tage-Durchschnitt und fast 10 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt zeigt die Aktie deutliche Schwächesignale im mittelfristigen Trend.


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