Atoss verzeichnet starkes Wachstum im Cloud-Segment, während das Lizenzgeschäft einbricht. Die Profitabilität bleibt stabil. Kann die Wolke die Ziele für 2025 sichern?

Atoss Software liefert zum Jahresauftakt 2025 erneut starke Zahlen ab – doch ein genauerer Blick zeigt ein gemischtes Bild. Während das Geschäft mit Cloud-Lösungen förmlich durch die Decke geht, schwächelt ein traditioneller Bereich. Reicht der Schub aus der Wolke, um das Münchner Unternehmen auf Kurs zu halten?

Cloud-Geschäft als Wachstumsmotor

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Unterm Strich steht für das erste Quartal ein solides Umsatzplus von 11 Prozent auf 46,3 Millionen Euro zu Buche. Der eigentliche Star ist aber klar das Cloud-Segment: Hier schossen die Erlöse um satte 30 Prozent auf 21,4 Millionen Euro nach oben. Mittlerweile stammen fast die Hälfte (46 Prozent) aller Umsätze aus diesem Zukunftsgeschäft.

Diese Entwicklung zahlt voll auf die Strategie ein, auf wiederkehrende Einnahmen zu setzen. Zusammen mit den ebenfalls leicht gestiegenen Wartungserlösen machen diese planbaren Umsätze nun beeindruckende 68 Prozent des Gesamtumsatzes aus – ein echter Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten. Auch der Auftragsbestand für Cloud-Dienste (ARR) kletterte weiter auf 86,7 Millionen Euro.

Lizenzgeschäft schwächelt – Profitabilität stabil

Ein kleiner Wermutstropfen findet sich allerdings im Lizenzgeschäft, das um 26 Prozent nachgab. Angesichts des klaren Fokus auf Abomodelle dürfte das aber zu verschmerzen sein. Die Profitabilität leidet darunter jedenfalls nicht: Das operative Ergebnis (EBIT) legte ebenfalls um 11 Prozent auf 15,6 Millionen Euro zu, die Marge blieb mit 34 Prozent stabil auf hohem Niveau. Hier machten sich wohl umsichtiges Kostenmanagement und noch kommende Investitionen bemerkbar.

Auffällig ist der Rückgang beim operativen Cashflow um 31 Prozent auf 20,2 Millionen Euro. Demgegenüber steht jedoch eine prall gefüllte Kasse: Die Liquidität stieg auf knapp 132 Millionen Euro an – genug Puffer für zukünftige Schritte und die geplante Dividendenzahlung von 2,13 Euro je Aktie.

Was bringt der Rest des Jahres?

Der Vorstand blickt trotz verhaltener Konjunktur optimistisch auf das Gesamtjahr und bestätigt die Prognose von rund 190 Millionen Euro Umsatz bei einer EBIT-Marge von mindestens 31 Prozent. Es bleibt spannend zu sehen, ob die Dynamik im Cloud-Geschäft ausreicht, um die ambitionierten Ziele für 2025 trotz möglicher konjunktureller Gegenwinde zu erreichen.

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