Putin besuchte ukrainische Hafenstadt Mariupol

Sewastopol - Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin die besetzten Gebiete des Nachbarlandes besucht. Wie der Kreml in der Nacht zum Sonntag mitteilte, hatte Putin der in schweren Kämpfen zerstörten Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer einen "Arbeitsbesuch" abgestattet. Das russische Staatsfernsehen zeigte den 70-Jährigen am Steuer eines Autos beim Fahren durch die nächtliche Stadt. Zu sehen waren auch Zerstörungen an Gebäuden.

Regierung feilscht noch um Mietpreisbremse

Wien - Beim Thema Mietpreisbremse steht es Spitz auf Knopf. Kommt sie nicht, steigen die Altbau-Richtwertmieten mit 1. April um 8,6 Prozent. Nachdem die ÖVP zuletzt etwas eingelenkt hat, kommt nun auch von den Grünen ein finaler Kompromissvorschlag, berichtet die "Krone" am Sonntag. Sie wollen, dass die Grunderwerbssteuer bei Immobilien ab einer Million von derzeit 3,5 auf 5 Prozent steigt. Damit soll die Streichung der Grunderwerbssteuer bis 500.000 Euro gegenfinanziert werden.

Nahost-Gespräche sollen Lage vor Ramadan entspannen

Sharm el-Sheikh - Nach der jüngsten Welle von Gewalt im Westjordanland nehmen Vertreter Israels und der Palästinenser bei Gesprächen in Ägypten einen neuen Anlauf zur Beruhigung der Lage. Das Treffen im Badeort Sharm el-Sheikh am Sonntag solle unter Beteiligung der USA und Jordaniens den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern fördern, erklärte das Außenministerium in Kairo. Die Gewaltspirale solle gebrochen und die Eskalation gestoppt werden.

Schweiz berät unter Zeitdruck über Rettung der Credit Suisse

Zürich - In der Schweiz beraten Banken, Behörden und Regierungsmitglieder unter hohem Zeitdruck über die Rettung der angeschlagenen Großbank Credit Suisse. Medienberichten zufolge streben alle Seiten eine Übernahme der Credit Suisse durch die größte Bank USB an, bevor die Börsen am Montag öffnen. Die Notfusion werde wohl zustandekommen, berichtete die allgemein gut informierte Boulevardzeitung "Blick" in der Nacht zum Sonntag.

Großbrand in Schwechat an der Stadtgrenze zu Wien

Schwechat - Der Brand eines leer stehenden Industriegebäudes zwischen zwei Silos in Schwechat (Bezirk Bruck a.d. Leitha) an der Stadtgrenze zu Wien hat in der Nacht auf Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Insgesamt rückten rund 130 Helfer aus Niederösterreich und der Bundeshauptstadt mit 28 Fahrzeugen aus. Gegen 6.30 Uhr wurde "Brand aus" gegeben. Die nahe gelegene Bahnstrecke war mehrere Stunden lang gesperrt. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand.

Nehammer lädt Kritiker in Sachen Klimapolitik zum Gespräch

Wien - Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) lädt nach Kritik an seinen Aussagen zur Klimapolitik zum Dialog. "Ich nehme Ihre Sorgen ernst. Der Klimawandel ist eine Bedrohung, keine Erfindung", schreibt der Kanzler einer von mehreren NGOs getragenen Initiative als Reaktion auf einen offenen Brief, berichtet die "Kronen Zeitung" in ihrer Sonntag-Ausgabe.

Mindestens 15 Tote bei Erdbeben in Ecuador

Quito - Bei einem schweren Erdbeben sind im Süden Ecuadors mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens elf der Toten durch einstürzende Wohnungen oder Gebäude stammten aus der Provinz El Oro an der Pazifikküste, zwei aus Azuay im Andenhochland, wie die ecuadorianische Zeitung "El Comercio" am Samstag berichtete. Weitere 381 Personen wurden nach Angaben der ecuadorianischen Regierung verletzt. Mehr als 100 Gebäude wurden demnach beschädigt, einige zerstört.

61-Jähriger starb bei Skiunfall in St. Johann

Bez. St. Johann im Pongau - Am späten Samstagvormittag ist ein 61-jähriger Steirer im Skigebiet von St. Johann Alpendorf tödlich verunglückt. Kurz vor der Talstation der Strassalmbahn stieß der Pensionist mit einem 13-jährigen Franzosen zusammen. Trotz sofortiger Ersthilfe verstarb der 61-Jährige noch an der Unfallstelle. Der 13-Jährige wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Tauernklinikum Zell am See gebracht.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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