Unterschriften-Sammlung für die Hofburg-Kandidatur läuft

Wien - Amtsinhaber Alexander Van der Bellen, FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz und Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny haben am Dienstag - dem Starttag für das Unterschriften-Sammeln - mit öffentlichen Auftritten um Unterstützung für ihre Bundespräsidenten-Kandidatur geworben. 6.000 Wahlberechtigte müssen sie bis 2. September für sich gewinnen, um am 9. Oktober am Stimmzettel zu stehen. Insgesamt bemühen sich darum 20 Österreicher und Österreicherinnen.

RH-Rohbericht kritisiert hohe Beraterkosten bei COFAG

Wien - Die für die Verteilung der milliardenschweren Coronahilfen zuständige COFAG (Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes) ist von März 2020 bis Juni 2021 vom Rechnungshof (RH) geprüft worden. Im Rohbericht soll ein erschreckendes Bild gezeichnet werden, berichten die Wiener Wochenzeitung "Falter" und "Der Standard". Auf diesen 196-seitigen Rohbericht kann die COFAG noch antworten, danach wird ein offizieller Bericht erstellt.

Anführer von Al-Aqsa-Brigaden in Nablus bei Razzia getötet

Ramallah/Tel Aviv/Nablus - Nach der Gewalt rund um den Gazastreifen sind am Dienstag bei Einsätzen der israelischen Armee im Westjordanland drei Palästinenser getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Bei einer Hausdurchsuchung in Nablus sei Ibrahim al-Nabulsi getötet worden, ein hochrangiger Vertreter der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, teilten der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet und das Militär am Dienstag mit. Bei der versuchten Festnahme habe man Sprengsätze und andere Waffen gefunden.

Prozess gegen OStA-Chef Fuchs in Innsbruck wird fortgesetzt

Innsbruck - Der Prozess gegen den Wiener OStA-Leiter Johann Fuchs wird heute, Mittwoch, am Innsbrucker Landesgericht fortgesetzt. Als einziger Zeuge geladen ist der suspendierte Sektionsleiter Christian Pilnacek, die Verhandlung wurde für eineinhalb Stunden angesetzt. Fuchs muss sich wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss verantworten. Er bekannte sich nicht schuldig, ein Urteil wird erwartet.

Biden billigt NATO-Beitritt von Schweden und Finnland

Helsinki/Stockholm/Brüssel - US-Präsident Joe Biden hat mit Blick auf den geplanten NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens die Stärke der Allianz betont. "Unser Bündnis ist enger denn je. Es ist geeinter denn je. Und wenn Finnland und Schweden die Zahl der Verbündeten auf 32 erhöhen, werden wir stärker sein als je zuvor", sagte Biden am Dienstag bei der Unterzeichnung der US-Ratifizierungsurkunden für den Beitritt. Mittlerweile haben 23 der 30 NATO-Mitgliedsstaaten der Norderweiterung zugestimmt.

Munition explodiert auf russischem Krim-Stützpunkt

Kiew (Kyjiw)/Moskau - Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert. In sozialen Netzwerken kursierten am Dienstag Videos, die Explosionen und große Rauchwolken in der Nähe von Badestränden zeigten. Sie sollen bei dem Dorf Nowofjodorowka unweit des Seebades Jewpatorija aufgenommen worden sein. Ein Mensch sei getötet worden, teilte Krim-Chef Sergej Aksjonow nach Angaben russischer Agenturen mit.

Kreml stellt Zugang zu besetztem AKW in Aussicht

Saporischschja/Wien - Russland will eigenen Angaben zufolge einen Besuch der IAEA im kürzlich beschossenen AKW Saporischschja im von eigenen Truppen besetzten Süden der Ukraine ermöglichen. "Von unserer Seite aus sind wir bereit, maximal mögliche Unterstützung zur Lösung organisatorischer Fragen zu leisten", so das Außenministerium am Dienstag. Zugleich beschuldigte Moskau die UNO, eine bereits geplante Inspektionsreise angeblich abgesagt und damit eine neue Eskalation herbeigeführt zu haben.

Trump muss Steuererklärungen offenlegen

Washington - Der frühere US-Präsident Donald Trump hat im Rechtsstreit um die Herausgabe seiner Steuerunterlagen an einen Ausschuss des Repräsentantenhauses erneut eine Niederlage kassiert. Ein Berufungsgericht des Hauptstadtdistrikts District of Columbia entschied am Dienstag, dass Trump die Unterlagen herausgeben müsse. Trump kann gegen die Entscheidung Berufung einlegen - sie ist noch nicht rechtskräftig.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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