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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Quartalszahlen und der Ausblick von FMC haben am Dienstag unter den Anlegern nur kurz für gute Laune gesorgt. Die Aktien des Dialysespezialisten stiegen im frühen Handel zeitweise um mehr als 4 Prozent auf den höchsten Stand seit Mitte Februar. An der 21-Tage-Linie nahm der Schwung jedoch schnell ab. Zuletzt wurden die Papiere noch 0,7 Prozent im Plus bei 44,93 Euro gehandelt. Für den bisherigen Jahresverlauf steht ein Kursaufschlag von weniger als zwei Prozent zu Buche, während der Dax knapp 13 Prozent vorne liegt.

Im Vorjahr konnte die Fresenius-Beteiligung dank Kostensenkungen ihr Ergebnis deutlich steigern. Dabei schlug sich FMC im Schlussquartal noch etwas besser als erwartet. 2025 will Konzernchefin Helen Giza im Tagesgeschäft erheblich mehr verdienen. Bis Jahresende sollen die Kosten dazu noch stärker sinken, als zuvor geplant. Die Aktionäre dürfen sich bereits jetzt über eine kräftige Dividendenerhöhung freuen.

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Nach der Zahlenbekanntgabe lobte der ansonsten für FMC eher skeptische JPMorgan-Experte David Adlington die starken Ergebnisse und den Ausblick auf 2025. Beim Überschuss sieht er für die durchschnittliche Marktprognose noch Spielraum nach oben im hohen einstelligen Prozentbereich und zeigte sich kurzfristig recht optimistisch für die Kursentwicklung. Mit steigenden Kursen dürfte dann aber die Sorge vor einer Aktienplatzierung der Mutter Fresenius und die schwachen Volumina in der gesamten Dialysebranche wieder Oberhand gewinnen, so Adlington.

Nach Einschätzung des Jefferies-Experten James Vane-Tempest schnitt FMC ein wenig besser als erwartet ab. Der Ausblick auf 2025 falle umsatzseitig erwartungsgemäß aus und bei der operativen Marge (Ebit) ein wenig besser als prognostiziert. Sein Kollege Christian Ehmann vom Analysehaus Warburg Research sieht beim Umsatz die Erwartungen als erfüllt an. Das berichtete operative Ergebnis (Ebit) werte er als Enttäuschung, bereinigt sei es aber in Ordnung gewesen./edh/ag/jha/

 ISIN  DE0005785802  DE0005785604

AXC0135 2025-02-25/11:28

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