Aixtron verzeichnet überraschenden Auftragszuwachs, obwohl das Quartalsergebnis einbricht. Bleibt der Anlagenbauer auf Kurs?

Kann der Anlagenbauer Aixtron seine schwachen Quartalszahlen mit einem unerwarteten Auftragsschub wettmachen? Die jüngsten Zahlen zeigen ein gespaltenes Bild: Während das operative Ergebnis einbrach, deuten steigende Bestellungen auf eine mögliche Trendwende hin. Das Management bleibt trotz der Delle im ersten Quartal zuversichtlich.

Operativer Rückschlag – aber besser als befürchtet

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Aixtrons erstes Quartal 2025 brachte deutliche operative Einbußen:

  • EBIT brach um zwei Drittel auf 3,3 Millionen Euro ein
  • Nettogewinn halbierte sich nahezu auf 5,1 Millionen Euro
  • Umsatzrückgang von 5% auf 112,5 Millionen Euro – immerhin über den Erwartungen

Als Gründe nennt das Unternehmen höhere F&E-Ausgaben und Einmalaufwendungen für Personalmaßnahmen. Doch trotz dieser Belastungen gibt es Lichtblicke.

Unerwarteter Auftragsanstieg als Gamechanger?

Während die Ergebnisse schwächelten, legte der Auftragseingang überraschend um 10% auf 132,2 Millionen Euro zu. Besonders gefragt sind Anlagen für:

  • Leistungselektronik auf GaN- und SiC-Basis
  • Photonics-Anwendungen

Der Auftragsbestand wuchs leicht auf 307,9 Millionen Euro – ein wichtiges Signal für die künftige Auslastung.

Prognose bestätigt: Wende in Sicht?

Das Management hält trotz des holprigen Starts an den Jahreszielen fest:

  • Umsatzprognose 2025: 530-600 Millionen Euro
  • EBIT-Margeziel: 18-22%
  • Q2-Ziel: 120-140 Millionen Euro Umsatz

Die große Frage: Kann Aixtron die positive Auftragsentwicklung in stabile operative Ergebnisse übersetzen? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der aktuelle Optimismus berechtigt ist. Bei einem Kurs von 12,03 Euro bleibt die Aktie zwar weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 23,87 Euro, hat aber zuletzt um 18,59% innerhalb eines Monats zugelegt.

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