Trotz neuer Partnerschaft mit US-Verteidigung und Führungsverstärkung kämpft AAR mit anhaltendem Kursverlust. Bleibt die Luftfahrtbranche ein Sorgenkind?

Die Aktie des Luftfahrtzulieferers AAR Corp. kämpft seit Monaten mit einem deutlichen Abwärtstrend. Während das Unternehmen jüngst eine wichtige Partnerschaft mit der US-Verteidigungsbehörde bekannt gab und seine Führungsebene verstärkte, bleibt die Frage: Reichen diese Maßnahmen, um den Kursrutsch zu bremsen?

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

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Trotz der jüngsten Schwäche zeigen sich einige Analysten weiterhin moderat positiv. KeyCorp senkte zwar sein Kursziel von 83 auf 80 Dollar, hält aber an der "Overweight"-Einstufung fest. Der durchschnittliche Analystenkonsens liegt derzeit bei 79 Dollar – ein deutliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau.

Neue Partnerschaft mit US-Verteidigungsbehörde

Ein möglicher Lichtblick ist die jüngst unterzeichnete Supply-Chain-Allianz mit der Defense Logistics Agency Aviation. Diese Vereinbarung soll die Beschaffungsprozesse effizienter gestalten und AAR einen zentralen Zugang zu Vertragsangeboten und -vergaben bieten. In einer Branche, die nach der Pandemie noch immer mit Lieferkettenproblemen kämpft, könnte dies ein strategischer Vorteil sein.

Personelle Verstärkung

Das Unternehmen hat zudem seine Führungsebene mit der Ernennung von Sharon Purnell zur Chief Human Resources Officer gestärkt. Ihre 20-jährige Erfahrung im Personalwesen könnte AAR helfen, die aktuellen Herausforderungen in der Talentgewinnung zu meistern.

Technische Signale bleiben schwach

Aus technischer Sicht zeigt die Aktie weiterhin Schwäche. Sie notiert deutlich unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten (50-Tage: ~56 Euro, 200-Tage: ~60 Euro), was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Mit einem RSI von nur 5,7 erscheint die Aktie zwar extrem überverkauft, doch eine Trendwende ist bisher nicht in Sicht.

Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob AAR mit seinen strategischen Initiativen den Abwärtstrend durchbrechen kann – oder ob die Branchenherausforderungen weiterhin wie ein Anker wirken.

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