Voest-Chef: Keine Verschärfung der Klimaziele im EU-Alleingang / Eibensteiner: Arbeitskosten in Österreich zumindest auf EU-Durchschnitt senken - Europäische Industrie bei Energiekosten klar im Nachteil - US-Zölle für Voest keine große Bedrohung
Voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner wünscht
sich die rasche Bildung einer neuen Bundesregierung, von der er sich
Maßnahmen zur Reduktion der Arbeits- und Energiekosten und eine
"Eindämmung der Regulierungs- und Berichtsflut" erwartet. Ebenso
erwarte sich die Voest als exportorientiertes Unternehmen von der
neuen Regierung ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union, sagte
Eibensteiner am Dienstabend in Wien. Eine Verschärfung der
Klimaziele im EU-Alleingang wäre schädlich. "Wir verlieren gegenüber unseren internationalen Peers an
Wettbewerbsfähigkeit", warnte Eibensteiner. Daher dürfe es keine
neuen Steuern für Unternehmen geben und die Arbeitskosten sowie der
Bürokratieaufwand müssten reduziert werden.
