Warren Buffett
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Warren Edward Buffett wurde am 30. August 1930 in Omaha (Nebraska, USA) als Sohn eines Brokers geboren. Der US-amerikanische Investor und Besitzer der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. ist mit einem geschätzten Vermögen von 62 Milliarden US-Dollar (Forbes, 2008) einer der drei reichsten Menschen der Welt.
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Aufstieg
Sein erstes Geld verdiente Klein-Warren laut Wikipedia als Kind im Sommer 1936, indem er Coca-Cola Sixpacks für 25 Cent kaufte und die Flasche für 5 Cent verkaufte. Später verdiente er Geld als Zeitungsbote, mit der Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle. Seine ersten Erfahrungen mit Geldanlagen und dem Aktiengeschäft machte er in der Firma seines Vaters. Von Cities Service Preferred kaufte er die ersten Aktien seines Lebens.
Nach der Schule studierte Buffett an der Wharton School und der University of Nebraska. An der Columbia University in New York erwarb er 1051 den Master in Economics. 1954 nahm er dann das Angebot seines ehemaligen Lehrers Graham an, in dessen Brokerfirma Graham-Newman als Wertpapieranalyst zu arbeiten. 25-jährig gründete Buffett am 1. Mai 1956 mit der „Buffett Partnership“ in Omaha seine erste Kommanditgesellschaft. Buffetts heutiges Vermögen wird zu 99 % durch seine Beteiligung an Berkshire Hathaway repräsentiert.
Berkshire Hathaway Inc.
1965 kaufte er die Berkshire Hathaway Inc. - ursprünglich eine Textilfabrik - auf, die er in den folgenden Jahren zur Investmentfirma umwandelte. Das Geschäftsprinzip der Firma beruht auf einer spezifischen Methode des Aufkaufs von Beteiligungen, die Buffett der Investmentphilosophie seines Studienmentors Graham (zentrales Anlagekriterium ist das Konzept der „Sicherheitsmarge“) entlehnte.
Die Anteile von Buffetts Investmentfirma streuen sich von Gillette über die Washington Post und American Express bis zu Walt Disney, Coca Cola und McDonalds. Sein voerst letzter Coup (Finalisierung steht noch aus): Der Star-Investor bietet gemeinsam mit dem Schokoriegel-Produzenten Mars mehr als 22 Milliarden Dollar (14,1 Milliarden Euro) für den Süsswarenhersteller Wrigley.
Den Börsenkurs seiner Berkshire Hathaway Inc. vervielfachte er seit der Gründung um ein Zigfaches. Wer 1965 tausend Dollar in die Aktien seiner Holding investierte, ist heute mehrfacher Dollar-Millionär (!).
Anlagestrategie "Buffettologie"
Seine offengelegten Anlagestrategien, von ihm selbst als "Buffettologie" bezeichnet, versuchen viele Fondsmanager und Vermögensverwalter zu kopieren. Buffett kauft unterbewertete Aktien, deren inneren Wert er höher ansetzte als den an der Börse gehandelten Kurs. "Anschließend halte ich die Aktien zumindest so lange, bis sich ihr wirklicher Wert in stark gestiegenen Kursen zeigt", sagt Buffett. Vom Tagesgeschehen lässt sich Buffet nie beeinflussen. Gemäss der "Buffettologie" verkörpern Aktien nämlich keine Anlageobjekte, die man kurzfristig wieder abstößt, sondern sie stehen für Unternehmen, mit deren Geschäftsentwicklung sich der Anleger auseinandersetzen muss. Buffett fasst die Charakteristiken eines lohnenden Investitionszieles immer wie folgt zusammen: „Wir investieren nur in eine Firma, wenn wir (1) die Geschäfte verstehen, (2) die langfristigen Aussichten des Unternehmens gut sind (bewiesene Ertragskraft, gute Erträge auf das investierte Kapital, keine oder nur geringe Verschuldung, attraktives Geschäft), (3) die Firma von kompetenten und ehrlichen Managern geleitet wird und (4) sehr attraktiv bewertet ist.“ Die Amerikaner nennen ihn liebevoll "Orakel von Omaha".
Buffetts Börse-Weisheiten
"Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt."
"Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."
"Kaufe Aktien von Unternehmen, deren Produkte oder Service-Leistungen du verstehst und für gut befindest."
"Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen."
"Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind."
"Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen."''
"Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen was sie tun"
Stiftungen
Am 25. Juni 2006 kündigte Warren Buffett an, 85 Prozent seines Vermögens nach und nach an fünf Stiftungen verschenken zu wollen. Das Gros fliesst dabei an die Bill & Melinda Gates Foundation (ein kleinerer Anteil soll auf die vier Buffett-Familien-Stiftungen verteilt werden). Der Wert von Buffetts Berkshire Hathaway nimmt mit der Spende an die Gates-Stiftung (die beiden Superreichen sind miteinander befreundet) jeden Juli um fünf Prozent ab.
Quellen:


