Wandelanleihen

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Wandelanleihen werden auch als Convertible Bonds bezeichnet. Wie die meisten Anleihen sind sie Wertpapiere für tendenziell sicherheitsorientierte Anleger, die auf Zinszahlungen setzen. Gegenüber klassischen Anleihen (straight bonds) bieten Wandelanleihen neben der Zinszahlung (Kupon), die in der Regel einmal jährlich (alternativ zB quartalsmässig, halbjährlich etc.) erfolgt, noch die Gelegenheit, zu festgelegten Zeitpunkten die Wandelanleihe in ein bestimmte Anzahl von Aktien des Emittenten zu wandeln, dh. umzutauschen.

Wandlungsrecht und Zins

Der Investor hat also das Recht (aber nicht die Verpflichtung), die Anleihe zu gewissen Terminen in eine bestimmte, in den Bedingungen festgelegte Anzahl von Aktien des Emittenten zu wandeln. Bei Nicht-Ausübung des Wandlungsrechts erhält der Investor am Schluss der Laufzeit wie bei einer herkömmlichen Anleihe den Tilgungsbetrag (in der Regel den Nennwert) der Wandelanleihe ausbezahlt.

Im Regelfall sind Wandelanleihen niedriger verzinst als „normale“ Anleihen, dafür besteht ein Kurssteigerungspotenzial, wenn die zugrunde liegende Aktie nach oben geht. Steigt die zugrunde liegende Aktie, steigt auch der Kurs der Wandelanleihe. Fällt hingegen die zugrunde liegende Aktie, so wird sich der Kurs der Wandelanleihe bei einem Kurs stabilisieren, der in etwa die aktuelle Sekundärmarktrendite widerspiegelt.

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