Venture Capital

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Darunter versteht man Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Firmen, die in innovative Technologien wie z.B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung durch ein Kreditinstitut mit begleitender Managementberatung statt.(1)

Venture Capital, auch als Risikokapital oder Wagniskapital bezeichnet, ist eine Finanzierungsform für Unternehmen über Eigenkapital. Dieses Eigenkapital wird von Venture Capital-Fonds zur Verfügung gestellt, die sich an aussichtsreichen Unternehmen beteiligen und quasi Miteigentümer auf Zeit werden.

Ziel der Venture Capital-Fonds ist es, die Beteiligung nach einigen Jahren gewinnbringend zu veräussern. Im Branchenjargon wird der Ausstieg aus dem Unternehmen auch als Exit bezeichnet. Generell steht Venture Capital für Finanzierungen von Unternehmen in frühen Phasen, während Private Equity mehr für Expansions-Phasen steht.


Kriterien der Beteiligung

Folgende Kriterien weist eine Risikokapitalbeteiligung auf:

  • junge, nicht börsennotierte, technologieorientierte Unternehmen (kurz: Startups).
  • Branchen, deren Lebenszyklus noch in einem Anfangsstadium steckt
  • künftige Erträge aus der Beteiligung sind oft noch nicht absehbar und mit einem sehr hohen Risiko bwz. mit Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Daraus erwächst aber regelmäßig bei einem Gelingen eine sehr hohe Rendite.
  • Die Venture Capital Gesellschaft (kurz VCG) stellt neben Kapital auch Management Know how zur Verfügung.

Da meist in der Gründunsphase keine Sicherheiten gebracht werden können, wird dem Startup Unternehmen kaum ein Darlehn zur Finanzierung gewährt. Hier bieten VCG's durch eine alternative Finanzierungsmöglichkeit entsprechende Unterstützung sowohl durch Geldmittel als auch durch Know-how.

Quelle

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