Tschechien

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Bild:Tschechien.PNG Flagge Bild:Tschech.png Wappen

Allgemein

Tschechien (amtlich Tschechische Republik, tschechisch Česko bzw. Česká republika hören ?/i) ist ein Staat in Mitteleuropa und grenzt an Deutschland (810 km) im Westen und Nordwesten, an Polen (762 km) im Norden, die Slowakei (252 km) im Osten und Österreich (466 km) im Süden.

Tschechien umfasst traditionell die drei historischen Regionen Böhmen, Mähren und Tschechisch-Schlesien (siehe Verwaltungsgliederung).

Tschechien entstand am 1. Januar 1993 als Nachfolgestaat der ČSFR (Tschechoslowakei). Der Staat wurde 1999, acht Jahre nach Auflösung des Warschauer Pakts, Mitglied der NATO und trat am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Quellenverweis: [1]

Stand: März 2008
Fläche: 78.866 km²
Bevölkerung: 10,3 Mio.
Hauptstadt/Ew. : Prag/1,2 Mio.
Geschäftssprache: tschechisch, deutsch, englisch
Staatsform: Republik
Staatsoberhaupt: Vaclav Klaus
Regierungschef: Miroslav Topolanek
Mitglied in wirtschaftlichen Organisationen: EU, OECD, IMF, UNO, Weltbank, EBRD, WTO, Europarat, OSZE, Zentraleuropäische Initiative, BIZ, NATO.

Quellenverweis: [2]


Wirtschaft

Die tschechische Krone gewinnt seit Jahren gegenüber dem Euro. Kostete 1 Euro bei seiner Einführung Anfang 1999 noch 35,11 Kronen und im März des selben Jahres sogar 38,58 Kronen, so waren 5 Jahre später nur noch 32,40 Kronen zu zahlen. Anschließend erstarkte die Krone gegenüber den Euro weiter bis sie Ende Juli 2008 mit 22,97 Kronen für 1 Euro ihren bisherigen stärksten Wechselkurs erzielte.

Währung: 1 Tschechische Krone (Kč, CZK) = 100 Heller

Der Heller wird jedoch mit der Abschaffung der 50 Heller Münze zum 1. September 2008 nicht mehr im Bargeldzahlungsverkehr verwendet.

Kurs: 1 EUR = 28,56 CZK (Stand 13. Februar 2009)

Quellenverweis: [3]


Bedeutende Wirtschaftssektoren: Fahrzeug- und Maschinenbau, Eisen- und Stahlindustrie
Wirtschaftswachstum (real) : +6,4% (2006) +6,5% (2007)
BIP-pro-Kopf 2007: 20.180 zu Kaufkraftstandards
BIP: 128 Mrd. EUR
Inflation: 2,8% (Dez 2007)
Arbeitslosigkeit: 4,9% (Dez 2007)
Rating (Inst. Investors C.R.) : 74,4
Staatsverschuldung: 802,5 Mrd. CZK (2006)
Währung: CZK
Devisenreserven: 631 Mrd. CZK (2007)
Wechselkurs zum EURO: 28,343 (Mittelwert 2006), 27,762 (Mittelwert 2007)

AUSSENHANDEL
Exporte: 88,9 Mrd. EUR (2007)
Wichtigste Exportmärkte: Deutschland, Slowakei, Polen, Frankreich, GB, Italien, Österreich
Bedeutendste Warengruppen/Export: Kfz- und Kfz-Teile, Maschinen und Ausrüstungen
Importe: 85,8 Mrd. EUR (2007)
Wichtigste Herkunftsländer/Import: Deutschland, China, Polen, Slowakei, Italien, Russland, Frankreich, Niederlande, Österreich
Bedeutendste Warengruppen/Import: Maschinen und Ausrüstungen, Kfz- und Kfz-Teile
österreichische Exporte (EUR) (**): 4,00 Mrd. EUR (2007)
Bedeutendste Exportprodukte: Kessel, Maschinen und Geräte, elektrische Maschinen, Kfz und Kfz-Zubehör, mineralische Brennstoffe, Eisen und Stahl, Kunststoffe und Kunststoffwaren, Eisen- und Stahlwaren, Papier und Pappe und Waren daraus
österreichische Importe (EUR) (**): 3,64 Mrd. EUR (2007)
Bedeutendste Importprodukte: Elektrische Maschinen und Geräte, Kessel und mechanische Maschinen, Kfz und Kfz-Teile, Holz und Holzwaren, mineralische Brennstoffe, Eisen- und Stahlwaren, Eisen und Stahl

(**) STATISTIK AUSTRIA

Quellenverweis: [4]


Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Tschechien ist ein sehr wichtiger Handelspartner Österreichs. Im Jahr 2007 hat Tschechien Waren im Wert von über 3,6 Mrd. Euro nach Österreich verkauft und im Gegenzug dafür Waren im Wert von über 4 Mrd. Euro aus Österreich eingekauft. Zu den Waren, die Österreich aus Tschechien einkauft, zählen zB elektrische Maschinen und Geräte, Kfz und Kfz-Teile, Holz und Holzwaren, mineralische Brennstoffe sowie Eisen und Stahl. Umgekehrt schätzt Tschechien österreichische Erzeugnisse wie (elektrische) Maschinen und Geräte, Kfz und Kfz-Zubehör, Kunststoffe und Kunststoffwaren, Eisen- und Stahlwaren, Papier und Pappe und daraus gefertigten Waren. Tschechien zählt weltweit zu den 40 attraktivsten Ländern für ausländische Investoren. Im Technologiesektor, wie in der Automobilindustrie, der Herstellung von Maschinen und Arbeitsgeräten sowie Fertigung von Produkten aus Metall, hat sich Tschechien weltweit einen guten Ruf erworben. Österreich ist einer der wichtigsten Investoren in Tschechien.

Quellennachweis [5]

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