Toxische Wertpapiere

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„Vergiftete Papiere“ heißen im Banken-Jargon „toxic waste“ (vergifteter Müll). Das sind „Wert“papiere, die deutsche Banken direkt oder indirekt in den USA gekauft hatten. „Indirekt“ heißt: Sie erscheinen nicht in den Bilanzen selbst, sondern in „ausgelagerten“ Instituten, sog. Schattenbanken, für die aber letztlich die Mutter-Banken geradestehen müssen.

Die Banken können zwar war eine zeitlang “toxische Papiere” in den Bilanzen halten, doch wird ihnen dann kaum mehr jemand Geld leihen, bzw. dort das Geld deponieren. Das führt dann unweigerlich früher oder später zum Konkurs. Abschreiben auf den realen Wert können die Banken diese Wertpapiere auch nicht, dann käme der Konkurs sofort.

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