Steiermark
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Die Steiermark ist mit der Landeshauptstadt Graz, mit rd. 288.000 Einwohnern flächenmäßig das zweitgrösste Bundesland.Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 % liegt das Bundesland 2006 im Österreichvergleich vorne dabei. Besonders der schnell wachsende Ballungsraum Graz mit dem Autocluster, die landesweite Industrie sowie die Tourismuswirtschaft der Thermen, Ski- und Wandergebiete sind wichtige Wirtschaftstreiber in der Steiermark.
Der Norden der Steiermark ist ein Paradies für Wander-, Ski und Bikererlebnisse das zahlreiche Berge, Almen, Seen und Naturparks für einen abwechslungsreichen Aufenthalt bietet. Jene die Entspannung suchen sind in den 5 Thermen im Südosten der Steiermark sehr gut aufgehoben. Das steirische Kernöl, das Grüne Gold, sowie prämierte und international bekannte Weine sind im Süden zu finden. Graz als Landeshauptstadt wurde 2003 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt und lädt inmitten seiner malerischen Altstadt zum Bummeln und Verweilen ein.
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Wussten Sie, dass …
- … die Steiermark im Tourismus die Nummer 1 der einheimischen Gäste aus Österreich sind.
- … die Steiermark die höchste Forschungsquote (3,6 %) im Bundesländervergleich (2004) aufweist.
- … Graz, die größte Gemeinde der Steiermark ist.
- … in Graz der größte österreichische Ball stattfindet, der Bauernbundball mit 10.000 BesucherInnen.
- … Liezen mit 3.270,4 km² nicht nur der größte Bezirk Österreichs sondern auch noch größer als das Bundesland Vorarlberg (2.601 km²) ist.
- … man von Graz aus über das längste Autobahn- und Straßennetz Österreichs in andere Regionen gelangt (452,6 km).
Quelle: Statistik Austria, Zahlen.Daten.Fakten Österreich 2007
Wirtschaftsstandort Steiermark
Die Steiermark hat sich in den vergangenen 15 Jahren vom grundstoffabhängigen Industrieland zum „Neuland“ entwickelt. Heute ist es ein internationaler Technologiestandort mit hohem Innovationspotential.
Steirische Unternehmen investieren mit 3,7 % des BRP österreichweit am meisten in Forschung und Entwicklung. Angestrebt wird eine F&E-Quote von 4 % des BRP – ein Drittel mehr als die EU in den Lissabon-Zielen bis 2010 anpeilt.
Leistungsfähige Forschungseinrichtungen und eine umfassende Bildungsinfrastruktur bieten dafür beste Vorrausetzungen. Internationale Konzerne betreiben in der Steiermark Entwicklungszentren und Produktionsstätten. Steirische Hightech-Unternehmen haben Niederlassung in aller Welt.
Quelle: Landesregierung Steiermark
Übersicht über einige wichtige Zahlen:
Börsenotierte steirische Unternehmen
- Andritz AG (Anlagenbau) in Graz
- Jowood (Computerspiele) in Liezen
- BDI Biodiesel (Bau von Biodieselanlagen) in Grambach/Graz
- AT&S (Leiterplattenproduzent) in Leoben
- Pankl Racing Systems (Motor- und Antriebssysteme) in Bruck/Mur
- austriamicrosystems (Produktion analoger Schaltkreise) in Unterpremstätten
geplante IPO'S
Die steirische Knapp AG, ein Softwarehersteller für Lagerlogistik, hat für Mitte Juni 2008 ihren Börsegang mit einem Volumen von bis zu 80 Mio. Euro geplant. Weitere Informationen zum bevorstehenden IPO finden Sie auf www.boerse-express.com
Die Saubermacher Dienstleistungs AG, die im Jänner 2008 aufgrund der instabilen Kapitalmarktlage kurzfristig den Börsegang verschieben musste, hat für ihre Wachstumspläne nun eine Alternative zum IPO gefunden. Saubermacher konnte mit UBS Global Asset Management einen starken Partner für die Finanzierung der Expansionspläne gewinnen. Mehr dazu lesen Sie hier
Künftige Projekte / Strategische Entwicklungen
Red Bull baut Rennstrecke in Spielberg aus
Nun ist es fixiert. Red Bull kann nun doch die Rennstrecke in Spielberg ausbauen. Bereits im Sommer 2008 soll sie befahrbar sein. Die Inbetriebnahme erfolgt dann im Jahr darauf. "Die Investitionen befinden sich derzeit in der Planungs- und Kalkulationsphase, weswegen dazu keine serioösen Angaben möglich ist" gibt Herr Mateschitz in einem Interview in der Kleinen Zeitung am 03.04.2008 bekannt.
Innovation serienmäßig
Die neue Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark „Innovation serienmäßig“
Ziel der Wirtschaftsstrategie ist es, die Steiermark zur Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen zu entwickeln. Dies betrifft vor allem nachfolgende Bereiche:
- Automotive/Mobilität
- Kreativwirtschaft
- Energie- und Umwelttechnik insbesondere erneuerbare Energien
- Engineering/Anlagenbau
- Holz/Papier/Holzbau
- Humantechnologie
- Lebensmitteltechnologie Nano- und Mikrotechnologie
- Simulation/mathematische Modellierung
- Telekommunikation/Informationstechnologien/ Medien/Elektronik und
- Werkstoffe
Quelle: Landesregierung Steiermark
Ausbau steirischer Thermen
Ausbau steirischer ThermenZu den bereits bestehenden sieben Thermen, die sich größtenteils in der Südsteiermark befinden, gibt es gerade ein aktuelles Projekt in der Obersteiermark.
Spatenstich für die Grimming-Therme - Ein Projekt als Zukunft für eine gesamte Region. Am 12. Dezember 2007 fand der Spatenstich für den Bau der Grimming-Therme im obersteirischen Bad Mitterndorf statt. Insgesamt werden dafür rund 48 Millionen Euro investiert. Mit einer erwarteten Umwegrentabilität von 15 bis 20 Millionen Euro pro Jahr ein lohnendes Investment. Die Grimming-Therme bietet seinen Gästen ab Sommer 2009 rund 800 Quadratmeter Wasserfläche und 166 moderne Hotelzimmer.
Quelle: Grimming-Therme
Gesamtinvestition: Etwa 37,5 Millionen Euro, Eröffnung: Mai 2008.
Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit
Ausbau der regionalen Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark
Die EU stellt von 2007 bis 2013 rund 155 Millionen Euro für das neue Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark" aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Insgesamt stehen 310 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln von der EU, dem Bund und dem Land Steiermark für regionale Projekte zur Verfügung.
Das gesamte Programm soll rund 950 Millionen Euro bewegen und insgesamt 1.000 Projekte unterstützt werden. Ziel ist, dadurch 1.800 Arbeitsplätze zu schaffen, davon 250 im Bereich Forschung und Entwicklung. So kann die positive wirtschaftliche Entwicklung der Steiermark fortgesetzt und unser Bundesland international noch wettbewerbsfähiger werden. Innovation, F&E sowie eine nachhaltige, regionale Entwicklung sichern für die SteirerInnen ein hohes Maß an Lebens- und Umweltqualität.
Besonderes Augenmerk soll auf folgende Bereiche gelegt werden:
- Stärkung der innovations- und wissensbasierenden Wirtschaft
- Erhöhung der Attraktivität von Regionen und Standorten
- Technische Hilfe zur Programmumsetzung
Quelle: Landesregierung Steiermark




