Slowenien
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Allgemein
Slowenien (slowenisch: Slovenija) ist eine Republik in Europa, die an Italien, Österreich, Ungarn, Kroatien und die Adria grenzt. Das Land wurde am 1. Mai 2004 als eines von zehn Beitrittsländern ein Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU). Am 1. Januar 2007 wurde der Euro eingeführt, der den slowenischen Tolar ablöste. Vom 1. Januar bis 30. Juni 2008 hatte Slowenien die EU-Ratspräsidentschaft (2008/I) inne.
Die Hauptstadt Sloweniens ist Ljubljana, deutsch Laibach, das etwa 280.000 Einwohner hat und durch seine zentrale Lage im Land den Verkehrsknotenpunkt bildet.
Quellenverweis [1]
Stand: 05/2008
Flächev:20.273 km2
Bevölkerung: 2 Mio.
Hauptstadt/Ew. : Laibach / 270.000
Geschäftssprache: Slowenisch, Englisch, Deutsch
Staatsform: Republik
Staatsoberhaupt: Präs. Danilo Türk
Regierungschef: Premierminister Janez Janša
Mitglied in wirtschaftlichen Organisationen: EU-Mitglied seit 1.5.2004
Quellenverweis: [2]
Wirtschaft
Seit 2004 ist die ehemalige jugoslawische Teilrepublik EU-Mitglied und war der Musterstaat unter den damaligen Beitrittsländern. Als einziger dieser 10 Staaten konnte es am 1. Januar 2007 auf den Euro als Währung umstellen, wobei die Relation 239,64 Tolar für 1 € beträgt. Slowenien war damit das erste Land, das der Euro-Zone nach Einführung der Euro-Währung beigetreten ist. Der Übergangszeitraum, in dem sowohl der Euro als auch der Tolar gesetzliches Zahlungsmittel waren, betrug zwei Wochen (1. bis 14. Januar 2007).
Das Land hat eine gemischte, teilweise lokal ausgerichtete Wirtschaft, die zwischen Primär/Sekundärsektor, Dienstleistungen und Fremdenverkehr relativ ausgewogen ist. Das Pro-Kopf-Einkommen der Slowenen liegt bereits im europäischen Mittelfeld. Ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte es 2006 einen Index von 88 (EU-27: 100).
Quellenverweis: [3]
Bedeutende Wirtschaftssektoren: Bauwirtschaft, Stahl-, Maschinen-, Metall- und Automobilindustrie, Pharma- und Elektroindustrie
Wirtschaftswachstum 2007: 6,1 % Prognose 2008: 4,6 %
BIP-pro-Kopf 2007: 16.532 EUR
BIP real 2007: 32.213 Mrd. EUR
Inflation 2007: 3,6 %
Arbeitslosigkeit 2007: 5,0 %
Rating (Inst. Investors C.R.) Sept. 2007: 24
Auslandsverschuldung: 34.007 Mrd. EUR
Währung: Euro (EUR)
Devisenreserven: 644 Mio. EUR
AUSSENHANDEL
Exporte: 2007: 19,4 Mrd. EUR
Wichtigste Exportmärkte: D, I, HR, A
Bedeutendste Warengruppen/Export: Maschinen, Kraftfahrzeuge, Stahl- und Aluminiumerzeugnisse, Zulieferungen für die Automobilindustrie, Pharmazeutische Produkte
Importe: 2007: 21,5 Mrd. EUR
Wichtigste Herkunftsländer/Import: D, I, A, F
Bedeutendste Warengruppen/Import: Maschinen und Ausrüstung, Chemische Erzeugnisse, bearbeitete Waren, sonstige Fertigwaren
Österreichische Exporte 2007: 2,35 Mrd. EUR
Bedeutendste Exportprodukte: Holz und Waren daraus, Bearbeitete Waren aus Eisen, Stahl und Aluminium, Maschinen und Fahrzeuge, Nahrungsmittel
Österreichische Importe 2007: 1,12 Mrd. EUR
Bedeutendste Importprodukte: Holz und Holzwaren, Eisen und Stahlwaren, Maschinen, Elektrische Geräte, Papier und Pappe
Quellenverweis: [4]
Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich
Slowenien ist ein wichtiger Wirtschaftspartner
Österreichs. Im Jahr 2007 hat es
Waren im Wert von 1 100 Mio. Euro nach
Österreich verkauft und im Gegenzug dafür
Waren im Wert von 2 140 Mio. Euro aus
Österreich eingekauft.
Zu den Waren, die Österreich aus
Slowenien einkauft, zählen zB Holz, Eisen
und Stahl, Maschinen und elektrische Geräte.
Umgekehrt schätzt Slowenien österreichische
Waren wie Holz, Maschinen und Fahrzeuge
(zB PKW), Nahrungsmittel und Aluminium.
Neben den intensiven Handelsbeziehungen
investieren auch viele österreichische Unternehmen
in Slowenien.
Viele österreichische Firmen haben bereits
Niederlassungen in Slowenien gegründet.
Quellennachweis: [5]



