Sharpe Ratio
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Das Sharpe-Ratio ist eine risikoadjustierte Kennzahl für Fonds. Dieses setzt den Mehrertrag des Fonds gegenüber einer risikolosen Anlage (z.B. Geldmarkt) im Verhältnis zur Volatilität. Je höher das Sharpe-Ratio ist, umso höher war die Performance des Fonds oder umso geringer war die Volatilität und damit das Risiko des Fonds. Kurz um, je größer (>1) das Sharpe-Ratio, umso besser ist der Fonds. Ähnliche Kennzahlen sind Treynor-Maßzahlen (hier wird der Mehrertrag im Verhältnis zum Beta des Portfolios gesetzt) oder Jensens Alpha (hier wird der Mehrertrag im Verhältnis mit einem Vergleichsindex gesetzt).
Das Sharpe-Ratio erleichtert daher die Fondsauswahl und stellt in den letzten Jahren eine der wichtigsten Kennzahlen bei der Bewertung von Fonds dar. Sie wurde bereits in den 60er Jahren vom späteren Nobelpreisträger William F. Sharpe entwickelt.

