Ratingagenturen
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Neben den Aktien-Ratings (Analysten-Einschätzungen von Investmentbanken in Bezug auf Aktien) sind Ratings gerade in Bezug auf die Bonität eines Schuldners ein wichtiges Kriterium für das Gelingen wirtschaftlicher Vorhaben.
Bei der Platzierung von zB. Anleihen hat diese Kreditwürdigkeit eines Emittenten, sei es die öffentliche Hand oder ein Unternehmen, oberste Priorität. Anleger vertrauen dabei auf die namhaften größten Ratingagenturen:
- Standard & Poor’s: Die Tochtergesellschaft von McGraw-Hill mit dem Kürzel S&P gehört zu den Big Playern im Ratinggeschäft. Die Ratings lauten von AAA (höchste Kreditwürdigkeit) bis D (nahe Bankrott), ein „+“ oder „-“ indiziert dazwischenliegende Abstufungen (z. B. BBB+).
- Moody’s: Bereits 1975 wurde Moody's Investors Service von der amerikanischen Finanzaufsicht SEC zugelassen und hat sich neben S&P zu der verlässlichsten Rating-Adresse entwickelt. Die Rating-Palette beginnt bei Aaa für die höchste Bonitätsstufe und endet bei C, abgestuft durch Zahlenzusätze 1 bis 3 (also z. B. Aa2).
- Fitch: Als Nummer drei hat sich in den vergangenen Jahren die Agentur Fitch Ratings etabliert, die Langzeit-Ratings (AAA bis D) und Kurzzeit-Ratings (F1 bis D) vergibt.
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