PPI
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Produzentenpreisindex (PPI, Producer Price Index)
Quelle: Eurostat Erscheinung: monatlich Zeitpunkt: erste Woche Verzögerung: + 2 Monate
Im Produzentenpreisindex ist eine große Anzahl von Waren enthalten, die nicht von privaten Haushalten, sondern von Unternehmen (Produzenten) gekauft werden. Somit ähnelt dieser Index zwar dem HVPI, es sind jedoch auch andere Warengruppen eingeschlossen. Diese sind beispielsweise:
- Rohstoffe (Kohle, Rohöl, etc.)
- Zwischenprodukte (Mehl, Stahl, etc.)
- Fertigerzeugnisse (Maschinen, Traktoren, etc.)
Der Produzentenpreisindex ist auf p.m. Basis saisonbereinigt, die p.a. Veränderungen werden um die unterschiedliche Anzahl von Arbeitstagen korrigiert. Er zeigt die Schwankungen der Verkaufspreise aller Produkte des heimischen Marktes der verschiedenen Länder. Importierte Güter werden nicht berücksichtigt.
Zusätzlich zum gemeinsamen Euroland Index werden für zahlreiche Produktgruppen Subindizes veröffentlicht, wie beispielsweise:
- Produzierendes Gewerbe
- Halbfertigwaren
- Investitionsgüter
- langlebige Konsumgüter
- kurzlebige Konsumgüter
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Publikation von nationalen Produzentenpreisdaten:
Relevanz für Finanzmärkte: Der Einfluss der Produzentenpreise auf die Renditen ist kaum gegeben. Ein kontinuierlich stark steigender Index würde jedoch aufgrund der Gefahr einer Überwälzung auf die Konsumentenpreise gewisse Beachtung finden.



