Kärnten
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Kärnten hat 561.154 Einwohner (Stand Jänner 2008). In der Landeshauptstadt Klagenfurt leben 91.044 Menschen, die zweitgrößte Stadt in Kärnten ist Villach mit 57.746 Menschen. Unter den anderen Bezirksstädten hat Wolfsberg mit 25.335 die meisten Einwohner.Wirtschaftlich entwickelte sich Kärnten in den letzten Jahren äußerst positiv. Das reale Bruttoregionalprodukt (BRP) Kärntens hat mit plus 2,3 Prozent (2005) und plus 2,6 Prozent (2006) noch stärker zulegt als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Österreichs.
Das Beschäftigungsniveau in Kärnten konnte 2006 um 1,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2005 angehoben werden. Der Zuwachs war damit höher als der Bundesdurchschnitt von 1,5 Prozent. Erfreulich ist auch der überdurchschnittliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 2,2 Prozent gegenüber 2005.
Attraktionen in neuen Dimensionen sollen künftig den Kärntner Fremdenverkehr noch erfolgreicher machen und den Ganzjahrestourismus forcieren. Dazu zählen auch die Schwerpunkte Wellness, Thermen und Abenteuerurlaub.
Quelle: Website der Landesregierung Kärnten
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Wussten Sie, dass ...
- ... Kärnten die höchste Unehelichenquote Österreichs hat (2006: 52%).
- ... die geringste Säuglingssterblichkeit aller Bundesländer aufweist(Ø 2000–2006: 3,2‰).
- ... das südlichste Bundesland 200 warme Badeseen sein Eigen nennt.
- ... im Sommertourismus Kärnten das drittbeste Ergebnis der Bundesländer erzielt : 9,1 Mio. Übernachtungen von Mai bis Oktober 2007.
- ... Eisenkappel-Vellach, die südlichste Marktgemeinde Österreichs ist und auf einer geografischen Breite wie Montreal liegt.
- ... rund 9.500 Vereine erfasst sind, das sind 17 Vereine auf 1.000 Einw., so viele wie in keinem anderen Bundesland.
- ... das Stadttheater Klagenfurt mit einer Auslastung von über 90% den größten Anklang aller österreichischen Landesbühnen findet.
- ... mit 20,5% Anteil erneuerbarer Energieträger am gesamten Endverbrauch-Energieaufkommen (2006) Kärnten weit vor Österreich liegt.
- ... mit 63% Frauenanteil unter den Studierenden 2006/07 die Universität Klagenfurt einen österreichischen Spitzenwert aufweist.
- ... um das Jahr 1900 noch 2/3 der Kärntner Erwerbsbevölkerung der Land- und Forstwirtschaft zuzuordnen waren, sind es zu Beginn des 21. Jahrhunderts nur noch 4%.
Quelle: Austria Zahlen.Daten.Fakten Österreich 2007
Wirtschaftsstandort Kärnten
In Kärnten lautet die Devise: "Weg von den verlängerten Werkbänken. - Hin zu chancenreichen Branchen mit zukunftsorientierten Arbeitsplätzen." Als dynamischer und innovativer Wirtschaftsstandort wird in Kärnten der Ausbau des Hochtechnologie- und Elektronikbereiches forciert.Der Erfolg des Konzeptes wird in der steigenden Attraktivität des Standortes Kärnten sowie in der stetig steigenden Zahl an Betriebsansiedlungen und Unternehmensgründungen sichtbar. Auch mehrere "Global Player" wie Infineon, Magna, Kapsch oder AT&S setzen bereits auf die Vorzüge des Bundeslandes. Kärnten ist auch eine Drehscheibe in der Alpen-Adria-Region und deshalb als Wirtschaftsstandort mit guter Infrastruktur und Nähe zu den Märkten Italien, Slowenien, Kroatien sowie Deutschland interessant.
Kärnten befindet sich in einem rasanten Aufholprozess, der in einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum, einer sehr guten Arbeitsmarktentwicklung und steigender Kaufkraft sichtbar werden. Von allen Bundesländern investiert Kärnten momentan am meisten in den Bereich Forschung und Entwicklung.
Mit dem Klagenfurter Lakeside Science & Technology Park und dem Technologiepark Villach wird für die Forschung eine optimale Infrastruktur bereitgestellt sowie die Kooperationsmöglichkeit mit der Universität Klagenfurt und den Fachhochschulen geboten.
In Kärnten gibt es viele Bereiche, die die Entwicklung des Bundeslandes fördern, dies beginnt bei der Unterstützung rund um "Made in Kärnten" durch die Entwicklungsagentur Kärnten, dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) oder dem Gründerzentrum build!. Mit einer speziellen Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen will das Land außerdem das große Potential im KMU-Bereich beflügeln.
Quelle: Landesregierung Kärnten
Börsenotierte Unternehmen aus Kärnten
- AvW Invest (Finanzdienstleister) in Krumpendorf
- HIRSCH Servo Group (EPS-Spezialist) in Glanegg
- SEZ (Halbleiter)
- SW Umwelttechnik (Naturbaustoffe und Umwelttechnik) in Klagenfurt
Künftige Projekte / Strategische Entscheidungen
Euro 2008
Die Fußball-Europameisterschaft 2008 bietet für Österreich große Chancen, nicht nur in sportlicher, sondern auch in wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht. Von den Investitionen in Infrastruktur, Tourismus und Wirtschaft gehen unmittelbare Impulse auf die Wirtschaft aus. Vor allem durch die Verzahnung dieser Branchen mit Unternehmen aus anderen Wirtschaftskategorien entsteht eine enorme multiplikative Wirkung auf die österreichische Wirtschaft.Besonders die Tourismuswirtschaft kann langfristig durch den steigenden Bekanntheitsgrad der Region profitieren. Der Werbewert für Österreich und die einzelnen Austragungsregionen ist bei der weltweit drittgrößten Großsportveranstaltung ein enormer, den es auch wirtschaftlich zu nutzen gilt.
Technologieprojekt – Lakeside Park
Der Lakeside Park ist das derzeit größte Technologieprojekt Österreichs und ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg, Kärnten als High-Tech-Standort zu etablieren und auszubauen.
Im Herbst 2004 wurden rund. 14.000m² Nutzungsfläche fertiggestellt, im vorläufigen Endausbau sollen die Büroflächen auf rund 24.000 m² ausgeweitet werden. Auf einem Gesamtareal von 220.000m² ist ein modularer Ausbau in verschiednen Baustufen mit insgesamt 40.000m² verbaute Fläche möglich.
Vor allem die räumliche Nähe zur Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die inhaltliche Kooperation mit den zahlreichen Fakultäten und Fachhochschulen. Die Bereiche Forschung, Entwicklung, Ausbildung, Produktion und Dienstleistung locken in- und ausländische Firmen an den Wörthersee.
Diese Faktoren waren ausschlaggebend für die Erreichung des BIC (Business Innovation Center)-Status, den Lakeside von der EBN | European Business and Networking Association, als zweiter Park in Österreich erhalten hat. Lakeside ist auch im weltweiten Netzwerk der Technologieparks | IASP – International Association of Science Parks | eines von zwei österreichischen Mitgliedern.
Ziel ist es, den Lakeside Park als- österreichweit einzigartiges Modell umzusetzen
- internationalen Campus für Science & Technology zu profilieren
- Universitätsstandort mit internationaler Strahlkraft aufzubauen
- Standort mit einzigartiger Architektur, erstklassiger Infrastruktur in einer Umgebung mit höchster Lebensqualität zu errichten
- attraktiven Standort für internationale Leitbetriebe zu etablieren


