Italien

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Allgemein

Italien (ital. Italia) ist eine Republik in Europa, die zum größten Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Apenninhalbinsel liegt. Italiens Hauptstadt ist Rom.

Das Gebiet des heutigen Italien war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt des Imperiums. Außerdem war die heute italienische Toskana das Kernland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat.

Geographie
Italien liegt auf einer Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Angrenzende Staaten sind Frankreich (Länge der gemeinsamen Staatsgrenze: 488 km), die Schweiz (734,2 km), Österreich (430 km), Slowenien (232 km), sowie Kroatien (über eine Seegrenze), die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (in Rom, 3 km). Italien besitzt mit Campione d’Italia eine Exklave in der Schweiz.

Quellenverweis [1]

Stand: 04/2008
Fläche: 301.302 km2
Bevölkerung: 58,75 Mio. Ew.
Hauptstadt/Ew. : Rom/ca. 2,65 Mio. Ew.
Geschäftssprache: Italienisch, fallweise auch Englisch, in Südtirol Deutsch
Staatsform: Republik
Staatsoberhaupt: Giorgio NAPOLITANO
Regierungschef: Silvio Berlusconi
Mitglied in wirtschaftlichen Organisationen: OECD, WTO, EG u.a.

Quellenverweis [2]

Wirtschaft

Italien ist ein Industriestaat mit einer vormals stark gelenkten Volkswirtschaft: Der staatliche Konzern IRI unterhielt zwischenzeitlich 1.000 Tochtergesellschaften und zählte bis zu 500.000 Beschäftigte. Im Laufe der 90er Jahre wurden die Staatsunternehmen nach und nach privatisiert, auch um die Schulden der öffentlichen Hand zu bedienen, die Märkte wurden geöffnet und dereguliert.

Die italienische Wirtschaft ist 2006 die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das Land liegt im weltweiten Vergleich des BIP je Einwohner auf dem 20. Platz, in der EU nimmt Italien hierzu den zwölften Rang ein (Stand 2006).

Ferner ist zu bemerken, dass die Schattenwirtschaft in Italien traditionell sehr hoch ist. Die Agentur der Einnahmen schätzt ihren Anteil am BIP auf zwischen 17% und 18,1%, andere Beobachter gehen von bis zu 30% aus. Tatsache ist, dass bei der Ermittlung des BIP die Schattenwirtschaft auf Basis von Schätzung mitberücksichtigt wird.

Das Wirtschaftswachstum liegt seit über einem Jahrzehnt unter dem Durchschnitt der EU-Länder. Im Jahr 2007 wuchs die italienische Wirtschaft um lediglich 1,5%, für 2008 wurde mit nur mehr 0,5% gerechnet. Damit ist das Land Schlusslicht innerhalb der EU.

Quellenverweis [3]

Bedeutende Wirtschaftssektoren: Maschinen- und Fahrzeugbau, Lebensmittel- und chemische Industrie, Textil- und Möbelindustrie
Wirtschaftswachstum: 1,5 %
BIP-pro-Kopf: EUR 25.886
BIP real: EUR 1.535 Mrd.
Inflation: 1,8 % Arbeitslosigkeit: 6,1 %
Rating (Moody’s) : Aa2
Auslandsverschuldung: EUR 1.710 Mrd. (12/07)
Währung: Euro (EUR)
Devisenreserven: EUR 18,5 Mrd.

AUSSENHANDEL 2007
Exporte: EUR 358 Mrd. (+9,7 %)
Wichtigste Exportmärkte: Deutschland, Frankreich, USA, Spanien, Vereinigtes Königreich (UK), Niederlande
Bedeutendste Warengruppen/Export: Maschinen und Apparate, Textilien, Bekleidung, Lebensmittel
Importe: EUR 368 Mrd. (+5,7 %)
Wichtigste Herkunftsländer/Import: Deutschland, Frankreich, USA, Spanien, UK, NL
Bedeutendste Warengruppen/Import: Metalle, Maschinen, Erdöl, landwirtschaftliche Produkte
Österreichische Exporte (*): EUR 10,2 Mrd. (+9,8 %)
Bedeutendste Exportprodukte: Metalle, Maschinen, Kunststoffe, Holz, landw. Produkte
Österreichische Importe (*): EUR 7,8 Mrd. (+8,3 %)
Bedeutendste Importprodukte: Maschinen u. Fahrzeuge, Möbel, Bekleidung, Lebensmittel

(*) Statistik Austria
Quellenverweis [4]



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