IBAN

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IBAN steht für International Bank Account Number. Früher besser bekannt als Kontonummer – jetzt aber international einheitlich definiert. Länderspezifische Unterschiede und mögliche Komplikationen fallen weg. Der internationale Zahlungsverkehr wird weiter automatisiert.

Bild: Überweisungsschein.jpg

Vorteile der IBAN

Die IBAN vereinfacht und verbessert Zahlungsverkehrssysteme, da sie einen einheitlichen internationalen Standard schafft. So wird der Datenaustausch zwischen Banken verschiedener Länder optimiert. Gleichzeitig reduziert die vorgegebene Einheitlichkeit die Gefahr von Fehlern. Konkret bietet die IBAN folgende Vorteile:

  • international normierte und einheitliche Darstellung der Kontonummer und der Bank
  • vom europäischen Komitee für Banken-Standards (ECBS) entwickelt
  • einheitliche Angabe der Kontoverbindung für Auslandszahlungen
  • Kontonummer und Bankverbindung werden vor dem Zahlungsauftrag kontrolliert


Zusammensetzung der IBAN

Die IBAN besteht aus dem ISO-Länderkennzeichen (für Österreich AT, für Deutschland DE, usw.), einer zweistelligen Prüfziffer (zur Kontrolle für die Banken), einer fünfstelligen Bankleitzahl sowie der Kontonummer des Kontoinhabers. Zuzüglich der 11-stelligen Kontonummer in Österreich ist die IBAN 20 Stellen lang. In manchen Ländern sind aber auch 34 Stellen möglich. Um diese Zahlenwurst übersichtlich darzustellen, werden die Zeichen in Viererkombinationen notiert – nicht aber bei elektronischen Vorgängen. Hier sind die Eingaben ohne Leerzeichen vorzunehmen.


Quelle:

ING-DiBa Redaktionsservice Nr. 10/2009

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