Hybridanleihe

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Eine Hybridanleihe ist eine nachrangige, eigenkapitalähnliche Unternehmensanleihe. Das besondere ist, dass es keine Laufzeitbegrenzung gibt oder zumindest eine sehr lange Laufzeit. Grosser Vorteil für den Anleger ist eine höhere Verzinsung als eine reine Unternehmensanleihe, meist gibt es einen Aufschlag von mindestens 2 oder 3 Prozent.

Ein wesentlicher Nachteil könnte für den Anleger die Nachrangigkeit sein, hier gibt es eine ziemliche Annäherung zum Eigenkapital. Unter gewissen Bedingungen kann eine Kuponzahlungen ausgesetzt oder verschoben werden, aber nur wenn auch keine Dividende ausbezahlt wird, wird wieder eine Dividende ausgeschüttet müssen auch die ausgebliebenen Kupons nachgezahlt werden.

Der Vorteil für Unternehmen, die eine Hybridanleihe begeben, liegt darin, dass es günstiger als Eigenkapital ist, aber oft, vor allem von Ratingagenturen wie Eigenkapital gewertet wird.

In den letzten Jahren gab es in Österreich Hybridanleihen von börsennotierten Unternehmen und auch nicht gelisteten:

  • voestalpine
  • Wienerberger
  • Egger
  • Cross Holding
  • Vienna Insurance Group

Quelle

Handelsblatt Wirtschaftswiki

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