Frankreich

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Allgemein

Frankreich (amtlich République française, deutsch Französische Republik; Kurzform franz.: France [fʀɑ̃s]) ist ein demokratischer, zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. In Europa grenzt es an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an die Nordsee, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Maarten aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien. Ferner beansprucht Frankreich einen Teil der Antarktis. Frankreich ist ein Mitglied der Europäischen Union.

Quellenverweis: [1]

Stand: 04/2008
Fläche: 551.500 km² (Festland)
Bevölkerung: 63,8 Mio.
Hauptstadt/Ew. : Paris/12 Mio. (Großraum)
Geschäftssprache: Französisch
Staatsform: Republik
Staatsoberhaupt: Präsident Nicolas Sarkozy
Regierungschef: PM François Fillon
Mitglied in wirtschaftlichen Organisationen: EU, OECD, GATT/ WTO, Weltbank, IWF

Quellenverweis: [2]

Wirtschaft

Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle.

Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Ein staatlicher Mindestlohn, der SMIC, sichert den Angestellten einen Stundenlohn von 8,44 Euro.[8] Schlüsselindustrien, besonders die Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle. Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland einer seiner wichtigsten Kunden. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt.

Quellenverweis: [3]

Bedeutende Wirtschaftssektoren: Kfz, Luft u. Raumfahrt, Chemie, Nahrungsmittel, Luxusgüter
Wirtschaftswachstum: 1,9% (2007); 1,7 – 2,0% (Prognose 2008)
BIP-pro-Kopf: EUR 28.510 (2007)
BIP real: 1,861 Mrd. EUR (2007)
Inflation (%): 1,5 (2007); 3% (Progn. 2008)
Arbeitslosigkeit (%): 7,9 (2007)
Rating (Inst. Investors C.R.) : 94,0 (13. Platz)
Auslandsverschuldung: 64,2% des BIP
Währung: Euro (EUR)
Devisenreserven: 30 Mrd. EUR

AUSSENHANDEL
Exporte: 400 Mrd. EUR (2007)
Wichtigste Exportmärkte: Deutschland (14,6%), Spanien (9,3%), Italien (8,8%), Vereinigtes Königreich (UK) (8,4%), Belgien (7,9%)
Bedeutendste Warengruppen/Export: Halbfertigwaren, Investitionsgüter, Konsumgüter, Kfz, Chemie, Nahrungsmittel
Importe: 416 Mrd. EUR (2006)
Wichtigste Herkunftsländer/Import: Deutschland (16,4%), Belgien (9,8%), Italien (8,4%), Spanien (6,6%), China (6,2%)
Bedeutendste Warengruppen/Import: Halbfertigwaren, Investitionsgüter, Konsumgüter, Energieträger, Kfz
Österreichische Exporte (EUR)* : 4,105 Mrd. EUR (2007)
Bedeutendste Exportprodukte*: Investitionsgüter (Kessel, Maschinen, elektrische Maschinen), bearbeiteten Waren (Papier, Eisen, Stahl) und Kraftfahrzeuge sowie chemische Produkte.
Österreichische Importe (EUR)* : 3,660 Mrd. EUR (2007)
Bedeutendste Importprodukte*: Kraftfahrzeuge, Maschinen, Halbfertigwaren, Lebensmittel und Konsumgüter.

Quellenverweis: [4]

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