EZB-Rat
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Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) ist das höchste Beschlussgremium der europäischen Währungshüter. Er besteht aus den sechs Mitgliedern des Direktoriums und den 16 Präsidenten der nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsraumes. EZB-Präsident [[Jean-Claude Trichet]] führt sowohl im Rat als auch im Direktorium den Vorsitz (Stand: Februar 2010).
Die wichtigste Aufgabe des Rates ist die Festlegung der Geldpolitik des gemeinsamen Währungsraumes. Jeden zweiten Donnerstag tritt der Rat deshalb zusammen, in der Regel in Frankfurt am Main, am Sitz der EZB. Bei den Sitzungen werden auch die Zinssätze festgelegt, zu denen sich Geschäftsbanken Geld von der Zentralbank beschaffen können.
Die Mitglieder des Direktoriums sind zuständig für die Ausführung der Ratsbeschlüsse und erteilen den nationalen Zentralbanken die entsprechenden Anweisungen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde am 1. Juli 1998 gegründet. Erster Präsident der EZB war der Niederländer Wim Duisenberg. Seit November 2003 steht der Franzose Trichet an der Spitze der übernationalen Institution, seine Amtszeit endet im Herbst 2011. Bisher wurde die Besetzung der EZB-Spitze traditionell nach den EU-Proporzregeln zwischen Nord- und Südeuropa geteilt.
QUELLE: APA

