Digitale Optionen

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Neben gewöhnlichen Call- und Put-Optionen gibt es inzwischen eine Reihe exotischer Optionen, die sich durch besondere Auszahlungsprofile auszeichnen. Zu den bekanntesten „Exoten“ gehören die Korridor-Optionsscheine, die an Wert gewinnen, wenn der Basiswert innerhalb einer bestimmten Bandbreite (Korridor) verharrt. Andere exotische Optionen liefern digitale oder stufenweise Auszahlungsprofile.


In CASH COLLECT-Zertifikaten sind digitalen Call-Optionen enthalten. Der innere Wert dieser Optionen kann nur zwei Werte annehmen, beispielsweise 1,00 Euro oder null. Welchen Wert die Option schließlich annimmt – darüber entscheidet einzig und allein der Kurs des Basiswertes am Ausübungstag. Zuvor spiegelt der Preis der digitalen Option die Wahrscheinlichkeit wider, dass der Basiswert den Basispreis übersteigt (Call) oder unterschreitet (Put). Die folgenden beiden Grafiken zeigen, wie sich der innere Wert eines digitalen Calls während der Laufzeit verhält. Es ist ein digitaler Call auf die XY-Aktie mit einem Basispreis von 100,00 Euro dargestellt.


Das Beispiel zeigt: Solange die XY-Aktie auf oder über dem Basispreis von 100,00 Euro notiert, hat der digitale Call einen inneren Wert von 1,00 Euro. Sinkt der Aktienkurs unter diese Grenze, fällt der innere Wert der digitalen Option schlagartig auf null.


Optionen zeichnen sich generell durch hohe Gewinnchancen bei ebenfalls hohen Risiken aus. Mit Optionsscheinen, Turboscheinen und anderen Hebelprodukten können risikofreudige Anleger Gewinne von 100 Prozent und mehr erzielen, aber auch einen Totalverlust erleiden. Aus diesem Grund ist für den Erwerb dieser Produkte die Termingeschäftsfähigkeit nötig. Bevor eine Bank ihren Kunden Optionsscheine oder Turbos verkauft, muss sie über die besonderen Risiken aufklären.


Quelle

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