Bad Bank

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Die (noch) nicht existente "Bad Bank" (wörtlich: schlechte Bank) ist eine Bank, die den Geschäftsbanken faule Wertpapiere abnehmen würde. Wegen der Finanzkrise halten viele Geldhäuser unverkäufliche Wertpapiere in schwindelerregenden Höhen in den Büchern, was ihre Bilanzen belastet und sie teils zu existenzgefährdenden Abschreibungen zwingt.

Durch die Gründung einer „Bad Bank“ könnten die Geschäftsbanken ihre Risiken wie toxische Wertpapiere oder Kreditengagements auslagern. Der Staat oder ein Sicherungsfonds würden dafür die Haftung übernehmen. Die Papiere würden bis zu ihrer Fälligkeit oder einem günstigen Verkaufszeitpunkt gehalten.

Vorteil für die Institute: Die Bilanz wird bereinigt, es gibt wieder mehr Spielraum für neue Geschäfte, das Vertrauen zwischen den Banken kann wieder wachsen. Der Interbankenhandel käme somit wieder in Gang und die Banken könnten mehr Kredite vergeben. Gegner der "Bad Bank" befürchten, dass ein Fass ohne Boden entstehen könnte.

Anfang 2009 gab es - vor allem in den USA - die Diskussion um die Gründung einer "Bad Bank". Das Konzept wurde in den USA schon in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre eingesetzt. Die Einrichtung einer zentralen Sammelstelle für Banken-Giftmüll hängt in mehreren Ländern in der Schwebe.

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