BEST-EXPRESS-Zertifikate
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Offensive Investoren suchen nach zusätzlichen Chancen. Ein Gewinn von 6, 8 oder 10 Prozent ist sicher nicht schlecht. Doch in guten Börsenjahren steigen Aktien mitunter um 20 Prozent oder mehr. Klassische EXPRESS-Zertifikate sind für solche Marktphasen nicht optimal. Denn die maximale Rendite ist von vornherein auf den Express-Betrag begrenzt.
Offensive EXPRESS-Zertifikate sogenannte BEST-EXPRESS-Zertifikate schalten diese Schwäche aus. Der Anleger nimmt bei dieser Variante einen niedrigeren Express-Betrag in Kauf, den er mindestens bekommt, wenn der Basiswert über dem Call-Level notiert. Wenn der Basiswert jedoch über dem Rückzahlungsniveau steht, kommt dem Investor die gesamte Performance zugute.
Dies wird anhand des nachfolgenden Beispiels verdeutlicht.
Beispiel: BEST-EXPRESS-Zertifikate auf die XY-Aktie Laufzeit: 4 Jahre + 1 Monat Call-Level: bleibt konstant bei 100,00 EuroWenn die XY-Aktie an den Beobachtungsterminen über dem Call-Level notiert, erhält der Inhaber des offensiven EXPRESS-Zertifikates mindestens folgende Summen ausgezahlt:
- Termin: EUR 108,00
- Termin: EUR 113,00
- Termin: EUR 118,00
- Termin: EUR 123,00
Wenn die XY-Aktie über den Express-Betrag hinaus steigt, bekommt der Anleger den Aktienkurs ausbezahlt. Die folgende Grafik zeigt das offensive EXPRESS-Zertifikat:
Im Beispiel würde es gleich nach dem ersten Beobachtungstag zu einer Rückzahlung kommen. Dabei spielt das offensive EXPRESS-Zertifikat seine Stärken aus. Da die XY-Aktie bei 121,00 Euro – also über dem Mindest-Express-Betrag – notiert, erhält der Inhaber des Zertifikates eine Auszahlung von 121,00 Euro. Bei der klassischen Variante (Seite 9) hätte sich der Investor mit 110,00 Euro begnügen müssen.
Offensive EXPRESS-Zertifikate bieten also deutlich höhere Gewinnchancen als die klassische Variante. Dafür fällt die Mindest-Rückzahlung, die der Zertifikateinhaber bei einer Seitwärtsbewegung bekommt, etwas geringer aus.
Varianten von Express-Zertifikaten

