Börsencrash

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Als Börsencrash wird ein spektakulärer Kursverlust an Börsen bezeichnet. Auch wenn Börsen auf lange Sicht enorme Zuwächse verzeichnen konnten, gab es immer wieder Krisensituationen mit enormen Kursabschlägen.


  • Schwarzer Freitag, 1929:

Am 24. Oktober 1929 brach an der New Yorker Wall Street Verkaufspanik aus, nachdem der Dow Jones Index zuvor deutlich gefallen war. Am Freitag erreichte die Verkaufswelle dann auch Europa (Schwarzer Freitag). Hintergrund war eine enorme Spekulationsblase, an deren Ende der Dow Jones Index wieder auf das Startniveau von 41 Punkten aus dem Jahr 1896 zurückfiel. Die danach folgende Weltwirtschaftskrise dauerte bis 1933.

  • Schwarzer Montag, 1987:

Der erste große Börsencrash nach dem 2. Weltkrieg ereignete sich wiederum an der Wall Street. Alleine am 19. Oktober 1987 fiel der Dow-Jones-Index um mehr als 22 Prozent. Auslöser war ein Mix aus Zinsängsten und Währungssorgen rund um den US-Dollar. Der Crash breitete sich schnell aus: Bis Ende Oktober waren die Kurse in Australien um 41,8 Prozent gefallen, in Hong Kong um 45,8 Prozent und in England um 26,4 Prozent. 15 Monate später hatte der Dow Jones allerdings bereits wieder den Stand vor dem Crash erreicht.

  • Kriegsjahr 1991:

Nicht nur der Angriff des Irak auf Kuwait und das Eingreifen der USA belastete 1991 die US-Finanzmärkte. Der Krieg in Jugoslawien – also „vor der Haustür“ – sorgte wiederum für anhaltend nervöse Stimmung an Europas Börsen.

  • Russlandkrise 1998:

Nach Unsicherheiten rund um die durch Investitionsblasen hervorgerufene Asienkrise 1997 begann 1998 die Krise auch auf russische und osteuropäische Märkte überzugreifen. Durch massive Kapitalabflüsse und eine Abwertung des Rubel litten die Finanzmärkte der sowjetischen Nachfolgestaaten unter schwächeren Absatzmärkten.

  • Dot.com-Blase 2000:

Am 27. 3. 2000, dem IPO-Datum von bwin, erreichten der Nasdaq- und der deutsche Neuer-Markt-Index ihre All-time-Highs im Zuge der Spekulationsblase rund um Internet- und Technologieaktien. Die nachfolgenden Korrekturen drückten die Weltbörsen bis 2003 deutlich.

  • 9/11/2001:

Der Terroranschlag am 11. September 2001 führte dazu, dass vier Tage kein Handel in den USA stattfand. Der Dow Jones verlor in der Folgewoche 14 Prozent, zwei Monate später aber war das Minus bereits wieder egalisiert.

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