AUA Austrian Airlines

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Austrian Airlines wurde 1958 mit einem Grundkapital von ATS 60 Mio gegründet. Bereits neun Jahre später, im Jahr 1957 erhöhte sich das Aktienkapitel der AUA auf 290 Mio. Euro. 1988 notierte Austrian Airlines an der Wiener Börse. Die unter Austrian Airlines AG firmierende Fluglinie fliegt primär im Linienverkehr und ist die Muttergesellschaft der Tyrolean Airways und der Lauda Air sowie 28 weiterer Beteiligungen. Nach außen tritt der Konzern als Austrian Airlines Group auf. Austrian ist Mitglied der Star Alliance. Heimatflughafen ist der Flughafen Wien Schwechat. 2006 brach die AUA mit mit der Beförderung von 10,8 Millionen Passagieren alle bisherigen Passagierrekorde.


Vorstand

Alfred Ötsch, geboren 1953 wurde am 1.Mai.2006 zum Chief Executive Officer (CEO) der AUA bestellt. Bild:Ötsch.jpg

Peter Malanik, geboren 1961 wurde am 1.Jänner.2008 zum Chief Operations Officer (COO) bestellt. Bild:DrMalanik.jpg

Andreas Bierwirth, geboren 1971, wurde mit 1. April 2008 zum Chief Commercial Officer (CCO) bestellt. Bild:Bierwirth.JPG


Zahlen und Zukunft

Aus einem leicht positiven Jahresergebnis von 3,3 Mio. Euro im Jahr 2007 mussten die Prognosen für 2008 mehrmals nach unten angepasst werden. Im Oktober wurde via Ad-hoc Mitteilung ein Jahresverlust von 100-125 Mio. Euro prognostiziert. Alfred Ötsch, der im April 2006 bei seinem Antritt als Konzernchef die Selbstständigkeit der AUA als unabdingbar betrachtete musste seine Meinung später revidieren. Die Investmentbank Merrill Lynch wurde im Juni 2008 vond er österreichischen Regierung damit beauftragt, eine Vollprivatisierung der AUA durch eine ausländische Fluggesellschaft vorzubereiten. Neben Lufthansa bekundeten Airlines wie Aif France-KLM, Royal Jordanian, Air China, Turkish Airlines, Aeroflot, S7 Airlines und Singapore Airlines Interesse. Auf die Shortlist schafften es jedoch nur Lufthansa, S7 und Air France-KLM.

Das Angebotspaket des verbliebenen Bieters Lufthansa war bis Ende des Privatisierungsauftrages am 28. Oktober.2008 in dieser Form nicht beschlussfähig, weshalb der Prozess von der österreichischen Bundesregierung bis 31. Oktober.2008 verlängert wurde. S7 gab daraufhin ein unverbindliches Angebot ab.

Am 13.November.2008 wurde bekannt, dass die Staatsholding ÖIAG der Deutschen Lufthansa AG den Zuschlag zur Übernahme geben will. Lufthansa soll mit 41,6 % bei Austrian Airlines einsteigen. Von Experten wird ein Stellenabbau von 2000 Stellen erwartet. Derzeitige Mitarbeitstand: rund 8000.

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