ABS

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"asset-backed securities"

Die Abkürzungen ABS, MBS, CDO und CLO stehen für „Forderungsbesicherte Wertpapiere“ – auf Englisch werden diese „asset-backed securities“ genannt - daher der Name „ABS“. Dabei wird eine Zweckgesellschaft (SPV - Special Purpose Vehicle) gegründet, deren einzige Tätigkeit es ist, Forderungen von verschiedenen Schuldnern samt deren Sicherheiten aufzukaufen und diese zu verbriefen. Das heisst, sie so zu gestalten, dass daraus ein handelbares Wertpapier wird.

Vereinfacht kann man sich den Ablauf so vorstellen, dass der Verkäufer Forderungen an eine Zweckgesellschaft (SPV) abgibt. Die Zweckgesellschaft finanziert ihrerseits den Ankauf dieser Forderungen durch die Ausgabe von Wertpapieren am Kapitalmarkt. Diese Transaktion ist aufgrund der rechtlichen Konstruktion relativ kompliziert und wird meistens von einem sogenannten Arranger (meistens grosse Investmentbanken) strukturiert.

Bei grossen Emissionen wird von einer Ratingagentur die Bonität festgestellt, um das Produkt mit anderen Emissionen vergleichbar zu machen.

Für den Verkäufer ergeben sich daraus mehrere Vorteile:

1. Er erhält Liquidität.
2. Er entledigt sich seines Risikos.
3. Die Forderungen stehen nicht in den Büchern der Bank.

Der Käufer erhält im Gegenzug eine höhere Rendite, die im Vergleich über der einer vergleichbaren Staats-, Bank- oder Unternehmensanleihe liegt.

Quelle: Joachim Brunner, für Börse Express Wiki

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