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13.02.2013

Im Jänner lief der Zertifikate-Handel wieder an

(c)


Deutscher Derivate Verband veröffentlicht Zahlen zu den Börsenumsätzen

Die Börsenumsätze von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten sind zu Jahresbeginn deutlich gestiegen. Aufgrund der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und eines insgesamt hohen Anlagebedarfs kletterte das Handels­volumen um 56,2 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro im Vergleich zum Dezember. An den Börsen in Stuttgart und Frankfurt wurden 413.271 Kundenorders ausgeführt. Die durchschnittliche Ordergröße betrug 10.096 Euro.

Sehr starke Anlagezertifikate

Die Handelsaktivitäten bei den Anlagezertifikaten nahmen im Jänner deutlich zu. Das Umsatzvolumen stieg um 59,8 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Ordergröße sank gleichzeitig von 23.991 Euro auf 23.156 Euro. Die Zahl der ausgeführten Kundenorders lag bei 117.401 nach 70.910 im Dezember. Der Anteil an den Gesamtumsätzen stieg gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozentpunkte auf 65,2 Prozent.

Das Handelsvolumen bei den Hebelprodukten steigerte sich um 49,9 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Ordergröße belief sich auf 4913 Euro. Die Zahl der ausgeführten Kundenorders betrug 295.870. Das entsprach einem Anstieg von 46,1 Prozent. Der Anteil am Gesamtvolumen lag bei 34,8 Prozent nach 36,3 Prozent im Dezember.

199.068 neue Produkte

Die Emissionshäuser legten im Januar 199.068 neue Anlagezertifikate und Hebelprodukte auf. An den Börsen in Frankfurt und Stuttgart hatten Anleger somit die Wahl zwischen 431.495 Anlagezertifikaten und 563.935 Hebelprodukten.

Die Börse Stuttgart erzielte einen Handelsumsatz mit strukturierten Wertpapieren in Höhe von 2,6 Mrd. Euro. Sie sicherte sich damit einen Marktanteil von 63 Prozent. Die Börse Frankfurt verzeichnete Umsätze von 1,5 Mrd. Euro. Das ergab einen Marktanteil von 37 Prozent.

Deutsche Bank bleibt vorne

Die Rangliste der Emittenten wurde wie in den Vormonaten von der Deutschen Bank und der Commerzbank angeführt. Die Deutsche Bank verzeichnete ein Umsatzvolumen von 1,2 Mrd. Euro. Der Marktanteil betrug 27,9 Prozent. Die Commerzbank kam auf den zweiten Rang mit einem Handelsvolumen von 729,7 Mio. Euro und einem Anteil am Gesamtvolumen von 17,5 Prozent. Die DZ Bank belegte den dritten Rang mit einem Umsatzvolumen von 356,1 Mio. Euro und einem Marktanteil von 8,5 Prozent (siehe Grafik unten).

Mit Handelsumsätzen von 271,8 Mio. Euro und einem Marktanteil von 6,5 Prozent rückte UBS auf den vierten Platz vor. Wie im Vormonat erreichte BNP Paribas den fünften Rang mit einem Volumen aus­ geführter Kundenorders von 257,5 Mio. Euro und einem Marktanteil von 6,2 Prozent.