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08.02.2013

ZdM Jänner: 10% Österreich Performer 3

(c)


Volksbank Investments setzt sich gegen fünf Konkurrenten durch

Heute wird zwar schon das zweite Mal in diesem Jahr ein Zertifikat des Monats gekürt, erstmals jedoch eines, das in den Beobachtungszeitraum 2013 fällt.

Insgesamt haben sechs Emittenten von ihrem Recht Gebrauch gemacht, ein Produkt ins Rennen zu schicken. Volksbank Investments konnte sich schließlich durchsetzen. Der „10% Österreich Performer 3“ setzt sich die Krone auf und darf sich „Zertifikat des Monats Jänner 2013“ nennen.

Der Österreich-Bezug

Die Zeichnung des 10% Österreich Performer 3 läuft noch bis zum 18. Februar, es bleibt also noch Zeit sich ein Bild zu machen.
Wie der Name bereits suggeriert, wartet auf Anleger am Ende der Laufzeit eine Verzinsung von 10 Prozent. Da die Laufzeit genau ein Jahr dauert, ist das auch die annualisierte Rendite. Das Produkt hat wenig überraschend einen klaren Österreich-Bezug. Anleger setzen nämlich auf einen Aktienkorb.

Dieser Korb setzt sich aus drei heimischen Aktien zusammen, die allesamt im heimischen Leitindex ATX notieren. Es handelt sich um die Aktien von Erste Group, voestalpine und Telekom Austria. Die beiden Erstgenannten sind richtige Schwergewichte im ATX.
Die Performance dieser drei Aktien ist dafür verantwortlich, wie hoch die Rückzahlung zum Laufzeitende sein wird. Die Zinszahlung in Höhe von 10 Prozent des Nominalbetrags erfolgt hingegen völlig unabhängig davon, was die Aktien-Kurse der drei heimischen Unternehmen machen.

Am 19. Februar 2013 werden die Startwerte der drei Aktien festgelegt. Diese entsprechen den jeweiligen Schlusskursen. Gleichzeitig erfolgt die Berechnung der Barriere bzw. der drei Barrieren. Die Barrieren entsprechen exakt 58 Prozent der Startwerte. Schließt eine der Aktien am 19. Februar 2013 also bei 100 Euro, läge die Barriere bei exakt 58 Euro. Dadurch ergibt sich für jede einzelne Aktie ein Puffer von 42 Prozent.

Wenn die Barriere fällt, ...

Das ist ein durchaus großzügiger Sicherheitspolster. Sollte keine der drei Aktien zwischen dem 20. Februar 2013 und dem 13. Februar 2014 die jeweilige Barriere unterschreiten, erfolgt neben der Kuponzahlung in Höhe von 10 Prozent auch noch die Rückzahlung des Nominalbetrags in voller Höhe. Wichtig: Die Beobachtung der Barrieren erfolgt permanent - also auch auf intraday-basis.

Wird eine Barriere während der Beobachtungsperiode verletzt, wird der „worst-of-Mechanismus“ in Gang gesetzt. Anleger partizipieren dann zum Laufzeitende an der Performance der schwächsten der drei im Korb enthaltenen Aktien (das muss nicht jene sein, die die Barriere verletzt hat). Theoretisch kann auch der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass die Barriere verletzt wird, zum Laufzeitende jedoch sämtliche Aktien über ihren Startwerten (Schlusskurs am 19. Februar 2013) schließen. In diesem Fall gibt es neben dem Kupon den vollen Nominalbetrag zurück (aber nicht mehr).

1000 Euro Mindestinvestment

Der 10% Österreich Performer 3 mit der ISIN AT000B115555 kann noch bis zum 18. Februar 2013 gezeichnet werden. Das Zertifikat ist in Österreich zum Handel zugelassen. Der Nominalbetrag entspricht 1000 Euro pro Zertifikat, was dem Mindestinvestment entspricht. Es gibt einen Ausgabeaufschlag in Höhe von 1%. (mp)