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05.02.2013

ZdM Jänner 2013: Alle Nominierten

(c)


Société Générale verteidigt den Titel, insgesamt haben sechs Emittenten nominiert

Im November sind insgesamt acht Produkte nominiert.

Hier geht es zum Leservoting: http://www.boerse-express.com/cat/poll/i...

1. Société Générale - Memory Express-Zertifikat auf die Apple-Aktie

Titelverteidiger Société Générale nominiert das „Memory Express-Zertifikat bezogen auf die Apple-Aktie“. Die ISIN lautet DE000SG3MM19. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre.

Man kennt den Mechanismus bei Express-Zertifikaten. Am Ausgabetag, dem 4. Februar 2013, wird der Schlusskurs des Basiswerts festgehalten. Dann werden Tilgungsschwelle (100 Prozent) und Memory-Barriere (70 Prozent) berechnet. Danach wird jährlich verglichen (jeweils am 14. Februar, erstmals 2014). Liegt der Kurs über der Memory-Barriere gibt es einen Kupon in Höhe von 10 Prozent. Liegt der Kurs der Apple-Aktie darüber hinaus über der Tilgungsschwelle, wird das Zertifikat fällig.

Die Laufzeit kann sich zwei Mal verlängern (2014 und 2015). Das passiert, wenn die Tilgungsschwelle an den Bewertungstagen unterschritten wird. Am letzten Bewertungstag nach drei Jahren, ist die Tilgungsschwelle nicht mehr relevant. Schließt die Aktie über der Memory-Barriere, gibt es neben dem Kupon den vollen Nominalbetrag zurück. Ist das nicht der Fall, tragen Anleger Verluste (potenziell zuvor bezahlte Kupons können abfedern).

2. Volksbank Investments - 10% Österreich Performer 3

Volksbank Investments nominiert den „10% Österreich Performer 3“. Die ISIN lautet AT000B115555. Die Laufzeit beträgt ein Jahr. Erstvaluta ist am 20. Februar 2013.

Während der Kupon in Höhe von 10 Prozent in jedem Fall ausbezahlt wird, richtet sich die Tilgung nach der Entwicklung der drei im Aktien-Basket befindlichen österreichischen Unternehmen - es sind dies die Erste Group, voestalpine und Telekom Austria. Bleiben alle Titel während des gesamten Beobachtungszeitraumes immer über der Barriere von 58 Prozent (entspricht einem Sicherheitsbereich von 41,99 Prozent), erfolgt die Tilgung am Ende der Laufzeit zu 100 Prozent des Nominalbetrags (1000 Euro je Zertifikat).

Was passiert, wenn zumindest eine im Aktienkorb enthaltene Aktie während des Beobachtungszeitraumes die Barriere von 58 Prozent berührt oder durchbricht? In diesem Fall partizipieren Anleger zu 100 Prozent an der Wertentwicklung jener Aktie, die am Ende der Beobachtungsperiode die schlechteste Performance erzielt hat (auch Worst-Of-Mechanismus genannt) - dies maximal bis zum festgesetzten Startwert. Auch in diesem Szenario ist der Kupon von 10 Prozent fix.

3. Deutsche Bank db-X markets - InlineOptionsscheine auf den DAX

Deutsche Bank db-X markets nominiert die hauseigenen Inline-Optionsscheine auf den DAX. Derzeit befinden sich 22 dieser Inline-Optionsscheine im Angebot.

Die Inline-Optionsscheine versprechen zwar, im Gegensatz zu den ersten beiden Nominierten, nicht 10 Prozent Return, aber im Idealfall 10 Euro. Das kann prozentuell deutlich mehr sein als 10 Prozent.

Die Grundidee der Inline-Optionsscheine liegt darin, dass man als Anleger davon ausgeht, dass ein Basiswert (in diesem Fall der DAX, es gibt auch Inline-Optionsscheine auf andere Basiswerte wie Währungen oder Rohstoffe) sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht aus einem festgelegten Preisband bewegt. Im Falle der DAX-Inline-Optionsscheine erstrecken sich die (Rest-)Laufzeiten von 14. März bis 20. Juni 2013, also von rund sechs Wochen bis gut vier Monaten.

Der „Inliner“ mit der WKN DX4021 ist derzeit um 6,87 Euro zu haben. Bleibt der DAX bis zum 14. März 2013 in der Range von 7000 bis 8000 Punkten, gibt es 10 Euro zurück. Das ist eine Rendite von 45,56 Prozent. Es geht auch weniger riskant. Die WKN DX4023 verspricht 12,99 Prozent (Barrieren: 7200/8200) bei selber Laufzeit.

4. Erste Group - Index-Zertifikat auf den IBTX

Die Erste Group nominiert das „Index-Zertifikat IBTX“. Die ISIN lautet AT0000A0X8F9. Die Laufzeit ist unbegrenzt, es handelt sich um ein open-end Produkt.

Das Besondere an dieser Nominierung ist der Basiswert. Wer mit dem Kürzel IBTX wenig anzufangen weiß, wird bei der Wiener Börse fündig. IBTX steht für Istanbul Traded Index. Er errechnet sich aus den Preisen der 20 meistgehandelten Aktien der Börse Istanbul.

Beim IBTX handelt es sich um einen kapitalisierungsgewichteten Index. Das Zertifikat der Erste Group notiert in Euro. Der Startwert für den Index wurde per 3. Jänner 2011 mit 1000 Indexpunkten festgelegt (und ist zwischenzeitlich auf rund 600 Punkte gefallen). Die Berechnungsparameter werden vierteljährlich überprüft, die Indexzusammensetzung halbjährlich. Dabei kann es unter Umständen auch zu Änderungen kommen. 

Die Idee hinter diesem Zertifikat ist ganz einfach. Wer davon ausgeht, dass die im Index enthaltenen Aktien an Wert zulegen, kann dies auf einfachste Weise tun. An steigenden Index-Werten partizipiert man direkt. Das Zertifikat kostet derzeit 10,68 Euro, der IBTX notiert bei rund 1060 Punkten.

Die Erste Group verlangt keinerlei Managementgebühr.

5. DZ Bank - Bonus-Zertifikat Quanto mit Cap auf Silber

Die DZ Bank nominiert das „Bonus Zertifikat Quanto mit Cap auf Silber“. Die ISIN lautet DE000DZA47U5. Die Laufzeit endet Ende Dezember 2013.

„Durch die aktuelle Volatilitätssituation bei Silber lassen sich strukturierte Produkte mit einer attraktiven Rendite und einem hohen Risikopuffer darstellen“, erklärt die Zertifikate-Expertin der DZ Bank Daniela Hofmann.

Das währungsgesicherte Bonuszertifikat mit Cap auf Silber besitzt durch die bei 23 US-Dollar je Unze verlaufende Barriere, die unterhalb des Jahrestiefs von 2011 (bei 26,07 US-Dollar je Unze) angesiedelt ist, einen Risikopuffer von rund 28 Prozent. Der Bonusbetrag von 34,14 Euro, der zugleich dem Höchstbetrag pro Zertifikat entspricht, bietet Anlegern die Chance auf eine Bonusrendite bezogen auf den anfänglichen Verkaufspreis (32,05 Euro) von rund 7 Prozent p.a. Das Zertifikat ist seit der Emission im Jänner 2013 bereits im Wert gestiegen, kostet derzeit 32,59 Euro.
„Für das vierte Quartal 2013 erwarten die Analysten der DZ Bank aufgrund der Erholung der Konjunktur in China, einer weiterhin hohen Investment-Nachfrage und der erhöhten Marktliquidität, dass Silber weiter an Wert gewinnen wird“, erklärt Hofmann.

6. Raiffeisen Centrobank - Öl Bonus-Zertifikat 20

Die Raiffeisen Centrobank nominiert das „Öl Bonus-Zertifikat 20“. Die ISIN lautet AT0000A0Z7G7. Die Laufzeit beträgt ein Jahr. 

„Mit dem neuen Öl Bonus-Zertifikat 20 der Raiffeisen Centrobank erhalten Anleger am Fälligkeitstag im Februar 2014 den Bonusbetrag von 109 Euro pro Zertifikat ausbezahlt, sofern Brent Crude Oil während des Beobachtungszeitraums die Barriere von 70 Prozent niemals berührt oder unterschritten hat“, erklärt Philipp Arnold.

Der Ölpreis wird dabei permanent beobachtet. Wird die Barriere von 70 Prozent des Startwerts (entspricht dem Schlusskurs am 11. Februar 2013) berührt oder unterschritten, ist der Bonusmechanismus außer Kraft gesetzt: In diesem Fall erfolgt die Rückzahlung am Fälligkeitstag entsprechend der Basiswertentwicklung (prozentuelle Entwicklung von Öl vom Startwert bis zum Schlusskurs am Finalen Bewertungstag). Auch wenn der Bonusmechanismus außer Kraft gesetzt ist, werden weiterhin maximal 109 Euro pro Zertifikat ausbezahlt.

„Das Öl Bonus-Zertifikat 20 eignet sich aufgrund des Sicherheitspuffers für alle Investoren, die im Vergleich zum Direktinvestment in Öl geringeres Risiko tragen wollen und auch bei Seitwärtsbewegungen überdurchschnittliche Renditen erzielen möchten“, fasst Arnold zusammen.