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31.01.2013

Goldförderung dürfte 2012 knapp einen neuen Rekord erreicht haben

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Fördermenge ist für den Goldpreis von geringer Relevanz



Die Zahlen für die Goldförderung 2012 sind da, zumindest auf vorläufiger Basis. Wegen der starken Einbrüche der Goldförderung in den USA (-1,7%), Australien (-3,1%) und Südafrika (-6,1%), alles Länder der Top-5, deren Zahlen bereits bekannt waren, wäre ein Rückgang bei der weltweiten Fördermenge möglich gewesen. Doch China (Pos.1) und Russland (Pos.4) vermochten die Rückgänge mit +2,2% bzw. 2,5% teils zu kompensieren. Auch Canada (Pos.7) und Ghana (Pos. 10) trugen mit Zuwächsen von 5,1% und 11,2% dazu bei, dass sich noch ein knappes Plus von 40 Tonnen oder 1,5% auf 2700 Tonnen ausgehen dürfte, schätzt die U.S. Geological Survey (USGS). Einbrüche von über 9% verzeichneten dagegen Papua-Neuguinea (Pos.12) und Brasilien (Pos.13).
Auf jeden Fall zeigt sich, dass auch ein nun konstant hoher Goldpreis keine nennenswerte Ausweitung der Förderung mit sich brachte. Denn abgesehen von den Streiks in Südafrika neigen sich die Bestände der großen alten Minen dem Ende zu und sind die neuen Minen nicht in der Lage, das sinkende Angebot deutlich überzukompensieren.

Jährliche Goldförderung hat kaum Einfluss auf den Goldpreis

Letztlich ist aber die jährliche Minenförderung nicht sonderlich bedeutsam für den Goldpreis. Da im besten Fall vielleicht 10% der Jahresförderung durch industrielle Anwendung verschwinden, beläuft sich der vorhandene Goldbestand auf 150.000 bis 170.000 Tonnen (ganz genau weiß man es ja nicht), dem gerne zitierten 20m Goldwürfel. In Relation dazu ist die aktuelle Fördermenge von 2700 Tonnen nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, nämlich weniger als 2%. Gerade diese Relation macht Gold auch besonders geeignet als Währungsmetall. Ob mal mehr oder weniger gefördert wird, ändert praktisch nichts.
Anders beim Silber (oder auch beim Platin und Palladium), wo der Großteil der jährlichen Fördermengen wirklich auf Nimmerwiedersehen verbraucht wird (nur ein Teil ist recyclebar). Hier kann sich eine schwankende Fördermenge deutlich auf den Preis auswirken.

Link zum Thema: Nur Gold ist Geld und sonst nichts (was Gold einzigartig macht; insb. Punkt 7): http://www.foonds.com/article/11...

(cr)


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