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18.01.2013

Dezember: Umsatzminus von 22 Prozent

(c)


Deutscher Derivate Verband veröffentlicht Statistik zu Umsätzen an Zertifikate-Börsen

Wie der Deutsche Derivate Verband berichtet, ging das Umsatzvolumen an den Zertifikate-Börsen in Frankfurt und Stuttgart im Dezember 2012 um 22 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro im Vergleich zum November zurück. In Summe wurden 273.377 Kundenorders ausgeführt. Die durchschnittliche Ordergröße betrugt 9770 Euro.

Umsätze fielen gleichermaßen

Die Umsätze teilen sich folgendermaßen auf die beiden deutschen Zertifikate-Börsen auf: In Stuttgart wurden Anlage-Zertifikate und Hebel-Produkte im Wert von 1,7 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Marktanteil von 64,2 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 166.969 Orders ausgeführt.
In Frankfurt betrugt der Umsatz 955,4 Mio. Euro bei 106.408 ausgeführten Orders.

Zurück zu den Gesamtzahlen: Anlage-Zertifikate und Hebel-Produkte litten fast gleichermaßen. So ging der Handel mit Anlage-Produkten um 21,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro zurück (70.910 Orders), bei Hebel-Produkten waren es mit 22,8 Prozent auf 969,6 Mio. Euro (202.467 Orders) etwas mehr. Damit verminderte sich auch der Anteil der Hebelprodukte am Gesamtvolumen von 36,7 auf 36,3 Prozent.

Marktführer Deutsche Bank

Im Dezember wurden in Summe 133.194 Zertifikate neu gelistet. Damit hatten Anleger die Wahl aus 400.894 Anlage-Zertifikaten und 518.502 Hebelprodukten. Das sind in Summe 919.396 verschiedene Zertifikate.

Was die Marktanteile der Emittenten betrifft, konnte die Deutsche Bank den ersten Platz erreichen. Das Handelsvolumen lag bei 704,8 Mio. Euro, der Marktanteil bei 26,4 Prozent.

Mit einem gewissen Abstand folgte dahinter die Commerzbank auf Rang zwei. Der Umsatz lag bei 525,8 Mio. Euro, der Marktanteil bei 19,7 Prozent.

Auf Rang drei folgte mit deutlichem Abstand die DZ Bank. Das Handelsvolumen summierte sich auf 234,6 Mio. Euro, was einem Marktanteil von 8,8 Prozent entsprach. Auf den weiteren Plätzen lagen Goldman Sachs (165,5 Mio. Euro bzw. 6,2 Prozent) und BNP Paribas (162,2 Mio. Euro bzw. 6,1 Prozent).

Kalender als Spielverderber

Als Hauptursache für den Umsatzrückgang macht der DDV die geringe Anzahl an Handelstagen im Dezember aus.