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15.01.2013

Ölpreise gefallen


Diskussion über US-Schuldenobergrenze belastet

Die Ölpreise haben am Dienstag schwächer tendiert. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 111,03 US-Dollar. Das waren 85 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 93,80 Dollar.

Der Streit um die Schuldenobergrenze in den USA rückte wieder stärker in den Fokus. US-Finanzminister Timothy Geithner hatte gewarnt, dass die Maßnahmen, mit denen ein Überschreiten der Schuldenobergrenze verhindert werden, nur noch bis Anfang März wirksam sind. Sollte der US-Kongress die Schuldenobergrenze nicht erhöhen, sei mit einer wirtschaftlichen Notlage des Landes zu rechnen. Dies hätte laut Beobachtern auch drastische Folgen für die Weltwirtschaft und die Rohölnachfrage.

Die jüngsten Äußerungen von Präsident Barack Obama lassen keine schnelle Einigung erwarten. Obama hatte am späten Montagabend klargestellt, er werde die Gespräche über die Schuldenobergrenze nicht mit Verhandlungen zu anstehenden Ausgabenkürzungen verbinden.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel zuletzt etwas zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 108,06 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

(APA/dpa-AFX)


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