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15.01.2013

Die Bonität bei der Emittentwahl am wichtigsten

(c)


Deutscher Derivate Verband veröffentlicht Ergebnisse zu neuester Online-Umfrage

Für mehr als ein Drittel der Privatanleger spielt beim Zertifikatekauf die Bonität des Anbieters eine übergeordnete Rolle. Das geht aus der aktuellen Online-Umfrage des Deutschen Derivate Verband hervor.

An dieser gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführten Umfrage beteiligten sich insgesamt 4142 Personen. Wie der DDV erklärt, handelt es sich dabei „in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren“.

Die Zahlen im Detail

Während mehr als 35 Prozent die Kreditwürdigkeit des Emittenten für das wichtigste Auswahlkriterium halten, ist die fortlaufende Handelbarkeit für jeden Vierten (24,3 Prozent) das kaufrelevante Merkmal.

Knapp jeder Fünfte (18,6 Prozent) hält gute Erfahrungen in der Vergangenheit bei der Anbieterauswahl für ausschlaggebend. Für rund 18 Prozent kommt es auf eine enge Geld-Brief-Spanne an, wenn sie sich für einen Emittenten entscheiden. Nur 4 Prozent halten das Informations- und Serviceangebot für relevant. Siehe hierzu auch die Grafik oben.

300.000 bewertete Zertifikate

Lars Brandau, Geschäftsführer des Deutschen Derivate Verbands erklärt: „Unabhängige, wissenschaftlich fundierte Zertifikate-Tests erleichtern privaten Anlegern, das für sie geeignete Zertifikat zu erwerben. Neben der Emittentenbonität beinhalten sie relevante Faktoren wie Kosten, Handelsqualität und Informationsbereitstellung. Die Zertifikate-Tests bieten Privatanlegern und Kundenberatern gleichermaßen Orientierung und unterstützen sie bei ihren Investitions-Entscheidungen”.

Brandau verweist dabei auch auf die vom Deutschen Derivate Verband angebotenen Services: „Auf der Webseite des DDV erhalten Interessierte mehr als 300.000 Zertifikate-Bewertungen der Institute EDG und Scope“.