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11.01.2013

ZdM Dezember 2012: Die Maximum-Index-Anleihe

(c)


Société Générale setzt sich gegen fünf Konkurrenten durch

Das neue Jahr ist zwar mittlerweile schon knapp zwei Wochen alt, für einen Zertifikate-Emittenten ist heute aber noch einmal „Weihnachten“. Das Zertifikat des Monats Dezember 2012 steht jetzt nämlich fest.

Société Générale konnte sich mit der „Maximum-Index-Anleihe“ nämlich gegen sämtliche Konkurrenten durchsetzen. Peter Bösenberg zeigt sich in einer ersten Reaktion glücklich: „Das ist ein toller Jahresauftakt. Das ganze Team freut sich sehr“.

Drei geschlagene Fliegen

Warum gerade die Maximum-Index-Anleihe sich den Sieg verdient hat, wollten wir von Peter Bösenberg wissen. „Das Produkt schlägt drei Fliegen mit einer Klappe: 100 Prozent Kapitalschutz, 100 Prozent Indexpartizipation und dazu noch einen Höchststandmechanismus“.

Doch der Reihe nach. Die Höhe des Auszahlungsbetrags der Maximum-Index-Anleihe 03/13 - 09/20 hängt von der Entwicklung des Basiswerts, dem Stoxx Global Select Dividend 100 Index (Preisindex in Euro) ab. Der am 21. Februar 2007 aufgelegte Stoxx Global Select Dividend 100 Index ist ein Aktienindex, der sich aus 100 dividendenstarken Aktien aus Europa, Nordamerika und Asien zusammensetzt.

Betrachten wir zunächst den Höchststandmechanismus: Dieser funktioniert folgendermaßen: An jedem der Bewertungstage 1 bis 12 (ausgenommen anfänglicher Bewertungstag) wird der Indexschlusskurs festgehalten. Dies geschieht das erste Mal am Bewertungstag 1, rund 17 Monate nach Laufzeitbeginn, danach immer etwa jedes halbe Jahr. So können einmal festgehaltene Höchststände nicht mehr verloren gehen, auch wenn der Index in der Folge an Wert verliert.

Der Schlusskurs des Index am 7. März 2013 (anfänglichen Bewertungstag) wird als Ausgangsniveau definiert. Anleger erhalten am 7. September 2020 (Fälligkeitstag) eine Auszahlung, die dem Nennwert multipliziert mit dem höchsten der an den Bewertungstagen festgehaltenen Schlusskurse des Index dividiert durch das Ausgangsniveau entspricht.

Mindestens erhalten Anleger am Fälligkeitstag den Nennwert in Höhe von 1000 Euro, wenn keiner der an den Bewertungstagen festgehaltenen Schlusskurse des Index über dem Ausgangsniveau liegt. Dies entspricht dem Kapitalschutz.

Ein Beispiel verdeutlicht

Ein Beispiel mit steigenden Kursen verdeutlicht die Funktionsweise: Liegt der Schlusskurs des Basiswertes am anfänglichen Bewertungstag bei 2100 Punkten, notiert im Maximum an den Bewertungstagen bei 4250 Punkten und liegt am finalen Bewertungstag (27. August 2020) bei 4000 Punkten, so beträgt die Auszahlung am Fälligkeitstag 2023,81 Euro (Nennwert multipliziert mit dem höchsten festgehaltenen Schlusskurs des Index dividiert durch das Ausgangsniveau), dies entspricht für den Anleger unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags einen Nettoertrag von 973,81 Euro (ohne Berücksichtigung eventueller Transaktionskosten, Börsenplatz- und Verwahrentgelte).

Dem Index etwas zutrauen

Doch für wen ist das Zertifikat des Monats (ISIN: DE000SG3M1A4) geeignet? „Die Anleihe ist für Anleger geeignet, die dem zugrundeliegenden Index starke Kurszuwächse zutrauen, die jedoch vor Kursverlusten geschützt sein wollen“, so Bösenberg.