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07.01.2013

Discount-Zertifikate: Im Dezember war Vorsicht das Gebot

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UBS veröffentlicht hauseigenen Investor Sentiment Index

Investoren haben sich im Dezember deutlich vorsichtiger positioniert. Dies geht aus der jüngsten Auswertung des UBS Investor Sentiment Index hervor. Der Index misst die Risikobereitschaft der Käufer von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX. Im Dezember lag der durchschnittliche Cap 19,02 Prozent unter dem jeweils aktuellen Stand des DAX. Der UBS Investor Sentiment Index markierte damit im Dezember den niedrigsten Stand des gesamten Jahres 2012. Zum Monatsende hin stieg die Risikobereitschaft der Investoren allerdings wieder. Noch im November hatte der Durchschnitts-Cap nur 14,32 Prozent unter dem DAX gelegen.

Der UBS Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount Zertifikaten auf den DAX gewählt haben und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX zeigt dies, dass Anleger grössere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt somit die Risikobereitschaft der Anleger wider.

Im Verlauf des Jahres 2012 lag der durchschnittlich gewählte Cap 14,49 Prozent unterhalb des DAX. Damit blieb der UBS Investor Sentiment Index ungefähr auf Vorjahresniveau, das bei 14,45 Prozent lag. Im Jahresverlauf schwankte der Index jedoch stark: Der Unterschied zwischen dem im Dezember erreichten niedrigsten Monatsdurchschnittswert und dem Höchstwert im Februar betrug 10,7 Prozentpunkte. „Dies zeigt, dass die Stimmung der Anleger durchaus starken Schwankungen unterlag, obwohl die Kurse am Aktienmarkt selbst im vergangenen Jahr vergleichsweise wenig volatil waren“, erklärt Marcel Langer, Director bei UBS.

Auch die Entwicklung der durchschnittlichen Cap-Werte im Dezember weist eine relativ große Schwankungsbreite auf. Dies zeigt sich in den täglichen Durchschnitts-Caps. Der niedrigste gewählte Durchschnitts-Cap im Dezember lag bei nur 4.000 Punkten, der höchste bei 7.583 Punkten. „Vor allem zum Monatsende fassten die Anleger noch einmal neuen Mut, um risikobereit ins neue Jahr zu starten“, erläutert Langer. „Dass der Abstand von Durchschnitts-Cap und DAX Ende Dezember nur bei 13,47 Prozent lag, war vermutlich auch durch die starke Jahresendrallye am deutschen Aktienmarkt begründet.“ Zu Beginn des Monats Dezember hatte der durchschnittliche Cap noch 23,53 Punkte unter dem DAX notiert.