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04.01.2013

Goldpreis macht weiter Verschnaufpause - Tiefster Stand seit August


Der Goldpreis nimmt sich weiter eine Auszeit vom rasanten Aufstieg der vergangenen Jahre. Zeitweise rutschte der Goldpreis am Freitag in London auf 1.627 Dollar je Feinunze (31 Gramm) und damit auf den tiefsten Stand seit Ende August 2012.

Als Grund für die weiteren Verluste des schon am Donnerstag schwächeren Edelmetalls nannten Händler die Aussicht auf ein Ende der Anleihekäufe der Notenbank in den USA. Die Straffung der zuletzt extrem expansiven US-Geldpolitik habe den Goldpreis erneut belastet. Zuletzt notierte Gold bei 1.646,80 Dollar und damit 17 Dollar niedriger als zum Vortagesschluss.

Auslöser für den jüngsten Preisrutsch waren überraschende Aussagen im Protokoll zur letzten Sitzung der US-Notenbank. Demnach erwägen die Währungshüter in den USA, die Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft bereits in diesem Jahr einzustellen. Der massive Anleihekauf durch die Notenbank hatte bei vielen Anlegern Inflationssorgen geschürt und den Anreiz zum Kauf von Gold als Versicherung gegen eine schleichende Geldentwertung verstärkt.

(APA/dpa)


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